Vereinschronik

Die Geschichte unseres Vereins

Als Turnvater Friedrich Ludwig Jahn 1811 auf der Hasenheide bei Berlin sein Werk mit Gleichgesinnten begann, da konnte er, bei aller Hoffnung auf die Verbreitung des Turnens, nicht ahnen, dass das Turnertum bald ein Hort aller freiheitlich-demokratischen und vaterlandsliebenden Deutschen sein würde. In wenigen Jahren wurde das Turnen Volksgut und aus den Turnern eine Volksbewegung. Ein guter Geist beseelte die Anhänger. Und es ist zu vermuten, dass unter den 19 Wackenheimer Teilnehmern am Hambacher Fest 1832 bereits Turner zufinden waren. Turnfeste wurden immer mehr zu Volksfesten und es erscheint uns Wackernheimern selbstverständlich, dass auch unsere Turnerahnen mit dabei waren. Nach mündlicher Überlieferung nahmen am Mittelrheinischen Wetturnen in Mainz 1842 und dem ersten Feldbergfest 1844 bereits Wackenheimer Turner teil. 1848 ist in unserer Gemeinde ein Verein nachgewiesen, dessen Mitglieder entweder turnende Demokraten oder demokratische Turner gewesen sind. Ob es schon ein Turnverein war, in der gleichen Zeit sind ja auch die Nachbarvereine in Ober-, Nieder-Ingelheim und Heidesheim gegründet, das lässt sich heute nicht mehr nachweisen. Doch wird von reger Turntätigkeit aus dieser Zeit berichtet und auch davon, dass Wackenheimer Turner an den Freiheitsaufständen in Frankfurt und in der Pfalz beteiligt waren und einzelne dann sogar flüchten mussten.

Nach 1848/49 wurde das Turnen zwar zurückgeworfen, aber bald mehrten sich wieder seine Anhänger, denn Idee und Tat waren trotz Unterdrückung lebendig geblieben. Es widerspiegelt die Begeisterung unserer Ahnen, wenn wir aus neuerdings zugängig gewordenen Quellen hören, dass damals schon im Sommer dreimal und im Winter zweimal in der Woche geturnt wurde.

Am 9. September 1861 entstand unser Turnverein Wackernheim. Erster Vorsitzender war L. Krebs, Turnwart W. Michel und Schriftwart 0. Krebs. Diese Tatsachen sind uns erst vor etwa 25 Jahren aus den Unterlagen des früheren Landesvorsitzenden F.W. Beck vom Hessischen Turnerbund wieder bekannt geworden.

An der Gründungsversammlung der Rheinhessischen Turnvereine am 15. Juni 1862 im Lokal Hellmeister in Mainz nahm stimmberichtigt für unseren Verein der Turner Jakob Weitzel teil, der auch das Gründungsprotokoll mit unterschrieben hat.

In dieser Zeit zählte der Turnverein 69 Mitglieder, darunter 43 Turner, 18 Turnfreunde und Zöglinge und 5 Turnschüler. Geturnt wurde in vier Riegen, der Monatsbeitrag betrug damals 6 Kreuzer. Im gleichen Jahr 1862 stifteten die Wackenheimer Frauen und Jungfrauen die erste, ehrwürdige Fahne, die wir heute noch besitzen. Professor Dr. Harald Braun hat mir freundlicherweise Kopien von zwei Schreiben unseres Vereins vom 9.8. und 12. 9.1862 zukommen lassen, aus denen zu ersehen ist, dass am Bezirksturnfest und -turntag in Gießen 40 – 50 Wackernheimer teilnehmen würden. Die beiden Schreiben sind einmal von 0. H. Krebs und von Joh. Seckler, als Vertreter des Schriftwartes, unterzeichnet.

Mitglieder 1887

Da die Gründungs- und Vorzeit des Vereins später in Vergessenheit geriet, nahm man die Fahnen-Stiftung von 1862 als Fixpunkt der Vereinsgeschichte an und feierte 1887 auf dem heutigen Turnhallengelände das 25-jährige Bestehen. Um diese Zeit bestand eine Vereinigung begeisterter Turnschüler, die wegen ihres jugendlichen Alters noch nicht dem Verein angehören konnten. Diese Jahrgänge besaßen auf dem Anwesen Müller im Kirschgarten einen angemieteten, eigenen Turnplatz und auch eigene Geräte, wie Reck, Barren, Hanteln und einen Klimmbaum. Dem damaligen Turnwart Georg Basler, der später auch einige Jahre Vorsitzender war, gelang es anlässlich eines Vereins-Zöglingsturnens diese hervorragenden Kräfte alle für den Turnverein zu gewinnen. Da diese Jugendlichen später treue und erfolgreiche Mitglieder unseres Vereins wurden und ihm über Jahrzehnte dienten, seien ihre Namen erwähnt: Fritz Struth, Jakob Heppel, Adam Mitz, Fritz Beck, Johann Esch, Adolf Becker, Johann Speth, Wilhelm Anspach, Philipp Porth, Eduard Basler, Philipp Rodenmeier, Johann Heppel und Rudolf Roth.

Vor 1887 muss es schon Trommler und Pfeifer gegeben haben, denn damals tauchen Kosten für Trommelfelle und Pfeifen in den Kassenbüchern auf. Zuerst wurde nach der Gründung viele Jahre im Saal des Gasthauses >>Knabe-Kloos<< (heute Anwesen Dietmar Kloos, Neugasse) geturnt, später im Gasthaus Michel (Anwesen Hartmann, Bornstraße). Nach Erzählungen war der Turnbruder Balthasar Schwaab unser erster Oberstufenturner. Der Turnplatz befand sich in diesen Jahren im Garten des Anwesens Michel in der Großen Hohl (heute Anwesen H.-J. Mitz). Die 25-Jahrfeier im Jahre 1887 hatte Zerwürfnisse von Vorstandsmitgliedern zur Folge, sodass einige Turner austraten, die im darauffolgenden Jahr 1888 mit anderen, sangesfreudigen Wackernheimern den Männergesangverein Wackernheim gründeten. Als Reaktion darauf entstand 1893 die Turngesangsriege, die unter der Leitung der Lehrer Karner und Spamer ein gutes Niveau erreichte. Anfang der dreißiger Jahre, als von den zerstrittenen Alten niemand mehr lebte, fanden Turner und Sänger wieder ein besseres Verhältnis zueinander und die Turngesangsriege löste sich allmählich wieder auf.

Das vom Kriegerverein Wackernheim als offene Festhalle errichtete Bauwerk wurde im Jahre 1899 vom Turnverein erworben und als Vereinshalle ausgebaut.

1900
 erhielt der Verein die Schankkonzession für die Turnhalle, eine gewichtige Sache für die finanzielle Grundlage.

1902 fand hier der Gauturntag statt.

Sieben Wackernheimer Spielleute beteiligten sich 1904 bei einem Treffen in Bad-Münster. Im gleichen Jahr führte unser unvergessenes Ehrenmitglied Fritz Struth ein Zöglingswetturnen für den Gau Rheinhessen im IV. Bezirk hier in Wackernheim durch (auf den heutigen Anwesen Pollner, Engel, Michel in der Schillerstraße).

Ein Brand im Anwesen Becker (Schulstraße) im Jahre 1905 beschädigte auch die Turnhalle. Am 17. Februar 1905 wurde der Turnverein in das Vereinsregister eingetragen.

1908 wurde die Wasserleitung und 1913 elektrisches Licht in der Turnhalle verlegt. Getreulich findet sich in den alten Kassenbüchern Jahr für Jahr ein geringer Betrag als Vergütung für das Gelände zwischen Turnhalle und Kriegerdenkmal. Dieses Gelände war Schulgut und Lehrer Roth hatte das Nutzungsrecht, bis 1919 der Ankauf getätigt wurde.

Urkunde 1912

1912 feierte der Turnverein unter der Leitung des unvergessenen Vorsitzenden Jakob Heppel im Garten Kloos-Nelgen (Ecke Kleine Hohl –  Schillerstraße> sein 50-jähriges Bestehen. Drei Ehrenmitglieder aus der Gründerzeit erlebten dieses Fest noch, Johann Kloos, Heinrich Reis und Johann Kloos III. 

1914

Zwei Jahre später stand Deutschland im 1. Weltkrieg, der vom Turnverein schwere Opfer forderte. Im ersten Kriegsjahr waren in der Turnhalle deutsche Soldaten einquartiert, dann bis zum Kriegsende russische Gefangene. Nach dem Kriege waren französische Besatzungssoldaten nicht gerade pfleglich mit unserem Heim umgegangen, denn der Verein bekam für angerichtete Schäden 3.000 Mark ersetzt. Während des Krieges war das Turnen völlig eingeschlafen, denn man wählte zur Regelung des Turnbetriebes für die im Felde weilenden Vorstandsmitglieder einen Ersatzvorstand.

Die Nachkriegsjahre brachten einen großen turnerischen Aufschwung und auch einen Generationswechsel im Vorstand. Wackernheimer Turner waren in der Folgezeit auf allen Turnfesten unseres Gebietes erfolgreich vertreten.

1922 wurde in einem kleineren Rahmen das 60-jährige Bestehen gefeiert.

1927/28 erfolgte der weitere Ausbau der Turnhalle und der Anbau der Bühne. Aus dieser Zeit stammt auch die besondere Freundschaft zu einigen Rheinhessischen Vereinen, so z.B. zu Jugenheim und Appenheim. Den Appenheimer Verein haben unsere Turnbrüder Jakob Heppel und Adam Mitz einst mitbegründen helfen.

Ehrenurkunde 1937

Das Fest des 75-jährigen Bestehens 1937, unter der Leitung des Vorsitzenden Johann Speth IV., war ein weiterer Höhepunkt der Wackernheimer Turnerei. Den Älteren unter uns ist dieses Fest unvergessen und das Festbild von damals mutet wie ein Denkmal an für die leider so zahlreichen Gefallenen, Vermißten und an den Folgen des mörderischen Krieges 1939-45 verstorbenen Turnbrüder. Die Mombacher Turner, sie zählten damals zu den besten Riegen Deutschlands, machten das Fest zu einem Erlebnis.

Mitglieder 1937
Mitglieder 1937

Der II. Weltkrieg forderte grausame Opfer unter den Turnern. Nach seinem Ende wurden durch ein französisches Militärgesetz alle Turnvereine, also auch der unsrige, aufgelöst und das Turnen verboten. Trotzdem wurde unter Tbr. Eugen Specht heimlich geturnt.

Die erste Neugründung im Jahre 1946 endete mit harten Strafen für Vitus Herrmann und Balthasar Kessler und mit einem erneuten Verbot. Die beiden Turnbrüder sollen angeblich gegen einen Befehl der französischen Militärregierung verstoßen haben. Sie büßten ihre Treue zum Verein mit 5 bzw. 2 1/2 Monate Militärgefängnis.

Auf Drängen der Jugend fanden sich 1947 unter Führung unseres unvergessenen Ehrenvorsitzenden August Nöth, der dem Verein durch Jahrzehnte in Treue diente, die Turnbrüder Jakob Schrimb, Balthasar Weitzel, Johann Mitz und Friedrich Anspach sowie weitere Getreue zur Neugründung unter der Bezeichnung >>Sportverein 1862 Wackernheim<< zusammen. Der Verfasser dieser Vereinsgeschichte konnte jetzt, wie auch beim ersten Versuch, nach besten Kräften bei der Gründung mithelfen.

Im Juni 1948 war es soweit, der Verein bestand wieder.

Bald darauf, bei der Generalversammlung 1949, erhielt unser Verein auch wieder seinen alten Namen. Viele Turnerherzen schlugen höher, als es uns in kurzer Zeit gelang, durch turnerische Leistungen neue Ehren zu gewinnen, alte Freundschaften zu erneuern und neue zu wecken. Wir erinnern uns voller Freude an die Turnwettkämpfe mit Appenheim, Jugenheim und Groß-Winternheim. Unsere Turnerinnen und Turner waren damals hochgeachtet und es fand kaum ein Wettstreit statt, bei dem der TV 1862 Wackernheim nicht unter den Besten vertreten war. Deshalb erscheint es berechtigt, die mit diesem Aufstieg verbundenen Turnbrüder namentlich zu erwähnen: Die Turnwarte Balthasar Mitz, Otto Roth, Viktor Reichert und Jakob Herrmann, die Oberturnwarte Ernst Klippel und Emil Müller; der Vorstand mit Vors. Georg Sauer, II. Vors. Jakob Schrimb, Schriftführer Otto Herrmann, Kassierer Karl Weitzel, die unermüdlich wirkenden >>Wirtschaftler<< Heinrich Nelgen IV., Heinrich Jak. Nelgen. Auf Einwirkung des Ehrenmitgliedes Adam Mitz erfolgte 1951 die Neugründung des Spielmannszuges, dessen Obmann Otto Neigen wurde.

Als 1952 im Schulgarten (heute Rathaus-/Kerbeplatz> unter dem Vorsitzenden Georg Sauer das Fest des 90-jährigen Bestehens gefeiert wurde, zählte der Verein 237 Mitglieder, darunter 6 Turner, 4 Volksturner, 11 Zöglinge, 16 Schüler, 15 Turnerinnen und 24 Schülerinnen, der Spielmannszug hatte 16 Trommler und Pfeifer sowie 4 Fanfaren. Das schöne Fest war verbunden mit der Weihe der neuen, von den Mitgliedern gestifteten Fahne. 1954/55 wurde die Turnhalle umgebaut, der Dachreiter entfernt und eine Oelheizung eingerichtet. Das meiste wurde in Selbsthilfe gemacht, die hohen Kosten deckten zum größten Teil die Mitglieder durch Zeichnung von >>Bausteinen<<.

Mitglieder 1952

1957/58

erfolgte die Erweiterung des Schankraumes und die Verkleidung der linken Saalwand.

Ich gestatte mir nun nochmals einen Sprung in die TV-Geschichte und möchte für spätere Zeiten die Namen der Vorsitzenden und der Turnwarte festhalten.

Vorsitzender bei der Gründung 1861 war L. Krebs, auf ihn folgten Jakob Weitzel, Johann Kloos III., Jakob Müller, Georg Müller, Wendel Müller IV., Georg Basler, Johann Weitzel, Philipp Weyer, Jakob Heppel, Friedrich Nelgen (1919-36), Johann Speth IV. (1936-45), Vitus Herrmann (1946), August Nöth (1948-49>, Georg Sauer (1949-57), Hans-Günther Fülber (1957-58) Heinrich Nöth (1958-73)> Otto Herrmann (1973-77), und seit 1977 Heinrich Weiand. 

Die VfB-Vorsitzenden werden in einem besonderen Abschnitt aufgeführt. 

Unterlagen über die Turnwarte unseres Vereins sind für die Frühzeit leider sehr lückenhaft. 1861 war dies W. Michel, weitere lassen sich erst ab 1911 wieder namentlich feststellen. Es waren Ad. Neigen, J.A. Nelgen (1912), Karl Heppel und Heinrich Struth (1912-14),Philipp Heppel (1918), Jakob Michel (1919) Jakob Michel und Vitus Herrmann(1921), Paul Keßler (1923), Vitus Herrmann (1924), Willi Reichert (1925), Emil Mül1er (1927), Balthasar Keßler (1928)> Heinrich Heppel (1933), Eugen Specht (bis1945 und 1946/47). Von der Neugründung nach dem II. Weltkrieg an waren als Turnwarte oder Oberturnwarte tätig: Balthasar Mitz, Ernst Klippel (vor dem Krieg lange Jahre Damenturnwart), Emil Müller, Otto Roth, Viktor Reichert, Otto und Jakob Herrmann, Manja Fülber, Anni Weitzel, Walter Neigen, Jakob Weitzel, Irene Esch, Luise Neigen. Nach der Fusion 1973 erster Abt. Leiter Turnen Hans-Werner Mitz, nach ihm Birger Anspach und heute Doris Zimmer.

Es ist etwas Schönes um unseren TSV, dass sich das Turnen, der Sport und der Dienst am Verein, die Tatkraft im alten Geiste – aber auch verjüngt durch Fußballer, Tischtennisspieler, Wanderer, Läufer und Musiker – in vielen Wackernheimer Familien von der Gründungszeit her in ununterbrochener Folge zeigt. Es sind in diesen Familien bis zur fünften und sechsten Generation immer wieder Kräfte erstanden, die das Geschick des Turnvereins, des V.f.B. und nun auch des TSV Wackernheim maßgeblich beeinflussten. Nöth, Kloos, Müller, Neigen, Weiand, Klippel, Weitzel, Michel, Mitz, Heppel, Speth, Anspach, Schrimb, Herrmann, um nur einige Familien zu nennen. Es ist in diesem Rahmen unmöglich, alle verdienstvollen Mitglieder aufzuzählen. Aber die gezeigte Entwicklung gibt die Gewähr, dass der TSV Wackernheim auch die Zukunft meistern wird. Zu dieser hoffnungsvollen Ansicht tragen auch die vielen neuen Wackernheimer Bürger bei, die sich zum Teil nun schon über Jahrzehnte voll in unserem Verein integriert haben. Als einem gebürtigen Wackernheimer sei es mir an dieser Stelle gestattet, diesen Freunden aus warmen Herzen Dank zu sagen für ihr Engagement. Die Entscheidung des TSV-Vorstandes, auf eine Anregung von Christel Mitz, von den früheren Diensteinteilungen abzugehen und Ehepaare, Freundeskreise gemeinsam einzuteilen, hat neben der sportlichen Betätigung viel zum Zusammenwachsen beigetragen.

1958

Am 20. 9.1958 gründeten unsere Fußballer den „Verein für Ballspiele‘.
Erster Vorsitzender wurde Bruno Pollner (1958-66) und Spielausschußvorsitzender Georg Sauer. Zu den Gründungsmitgliedern stießen alsbald zahlreiche Fußballfreunde. Aus Angst vor Trikot-, Stiefel- und Ballkosten hatte sich eine Mehrheit des damaligen TV-Vorstandes gegen die Gründung einer Fußballabteilung ausgesprochen, wie es von den meisten Fußball-Interessenten eigentlich gewünscht war. Die Nachfolger von Bruno Poliner waren Georg Speth (1966-72) und Dieter Nägel (1972-73). Als Spielausschußvorsitzende folgten auf Georg Sauer (1958-61), Adam Mitz (1961-69) und als Abt. Leiter Fußball 1973-76), Willi Müller (1969-73)> Willi Zimmermann (nun im TSV als Abt. Leiter Fußball, 1976-84), Herbert Graf (1984-86) und ab diesem Zeitpunkt Erhard Helfenstein. Fast alle Führungskräfte des VfB bei der Fusion gehörten selbstverständlich auch der neuen Vereinsführung an. Langjährige Betreuer der Aktiven waren Hermann Gundlach, Adam Mitz und Karl-Heinz Laux. Über kürzere oder auch längere Zeit tätig als Jugendleiter waren Herbert Weinhold, Jakob Schäfer, Theo Benkelmann, Adam Mitz, Heinrich Vogt, Friedhelm Anspach, Joachim Beck und auch Helmut Müller, der noch heute dieses Amt versieht. Albert Schnell, Ingelheim, war der erste Übungsleiter (Trainer) im VfB (1958-63), auf ihn folgten Heinz Bergmann, Weisenau (1963Ä-65), Fr. P. Peil, Gau-Algesheim (1965-68), Fritz Huppertz, Ingelheim (1968-69), Josef Nicoley, Budenheim (1969-70), erneut Heinz Bergmann, Weisenau (1970-73), kurzfristig Ludwig Vogt (1973), Friedhelm Anspach(1973-74), Manfred Sahner, Budenheim (1974-78), erneut Friedhelm Anspach (1978-80), Willi Zimmermann (1980-81)> Erhard Helfenstein, Finthen 1981-84, das Gespann Kiefer-Decker (1984-86) und seit 1986 erneut Erhard Helfenstein, Ingelheim. Kein Fußballverein kann ohne Schiedsrichter existieren. Vom Gründungsjahr 1958 bis 1980 war unser Mitglied Norbert Steinhoff ein allseits geachteter und beliebter Pfeifenmann. Unsere weiteren Schiedsrichter waren bzw. sind noch Kurt Gierholz, Klaus Diehl, Michael Deromedi, Rolf Weibrich, Helmut Riedel und Erhard Helfenstein.

1959

Unser erstes Spiel wurde am 15.2.1959 gegen TuS Engelstadt ausgeführt. In diesem Jahr auch Gründung der Jugend- und Schülerabteilungen.

1961

Gründung der Tischtennisabteilung unter der Leitung von Siegfried Just. Wegen der negativen Erfahrungen von 1958 stimmte der Vorstand diesmal der neuen Abteilung sofort zu. Die Gründermannschaft bestand aus den Spielern S. Just, A. Hehl, W. Meyer und E. Habel. Unseren Tischtennisspielern ist das wohl seltene Bravourstück gelungen, ab dem Gründungsjahr bis zur Spielrunde 1965-66 fünfmal hintereinander den Aufstieg bis in die Landesliga Rheinhessen, der höchsten Spielklasse des Rheinhessischen TT-Verbandes, zu schaffen. Eine stolze Leistung.

Mitglieder 1962

1962

Die 100-Jahrfeier des TV unter dem Vorsitzenden Heinrich Nöth fand vom 25. bis 27. August in einem Festzeit östlich der Kleinen Hohl statt. Dieses schöne Fest wurde geprägt durch die Teilnahme der August-Held-Riege, Bürstadt, und der Turnfreunde aus Wallmenach und Hal-Brüssel. Am 5. 8.war die Einweihung des Fußballplatzes an der Ingelheimer Straße. Erstmals konnten die Fußballspieler des V.f.B. auf einer gemeindeeigenen Sportanlage spielen. Vorher spielte man auf dem Sportfeld in der US-Kaserne, das freundlicherweise von den Amerikanern dafür freigegeben war. Sehr erfolgreich waren die 1962 gegründeten Jugend- und Schülermannschaften im TT. Die Zahl ihrer Meisterschaften und Titel würde diesen Bericht sprengen, kurz gesagt, die Wackernheimer Buben waren im Kreis Bingen und in Rheinhessen gefürchtete Gegner. Die 1. Mannschaft wurde in der Kreisklasse Sieger.

Festschrift 1962

Festschrift 1962 – 01
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Festschrift 1962 – 04
Festschrift 1962 – 05
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Festschrift 1962 – 07
Festschrift 1962 – 08
Festschrift 1962 – 09
Festschrift 1962 – 10
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Festschrift 1962 – 12
Festschrift 1962 – 13
Festschrift 1962 – 14
Festschrift 1962 – 15
Festschrift 1962 – 16
Festschrift 1962 – 17
Festschrift 1962 -18
Festschrift 1962 – 19
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Festschrift 1962 – 21
Festschrift 1962 – 22
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1963

Von diesem Jahr an bis 1982 nahm unser Verein an den internationalen TT-Meisterschaften von Luxemburg teil.

1964

Es erfolgte die Umstellung des Spielmannszuges zum Musikzug. Neuer Abteilungsleiter wurde Reinhold Speth. Unter seiner Führung spielt de rMusikzug noch heute bei vielen Anlässen, wie Frühschoppen 1. Mai, Sportfest, Konzerten, Festzügen und bei privaten Jubiläen auf. Unter Trainer H. Bergmann schaffen unsere Fußballer den Aufstieg in die B-Klasse Mainz. Claus Wolf wird im TV Ranglistenerster und Rheinhessenmeister im Schüler-Einzel. Die 1. Mannschaft wird Vizemeister in der 1. Kreisklasse Bingen.

1965

Unsere Fußballer A-Jugend wurde 1965 Gruppensieger und 3. der Meisterschaft. Dieser Erfolg ist dem damaligen Jugendleiter Adam Mitz und dem Übungsleiter Fr. P. Peil zu verdanken. 1965-68 übernahm Herr Peil dann auch das Training der Aktiven. 1. TT-Mannschaft Meister in der Bezirksklasse Bingen. Claus Wolf erneut TT-Rheinhessenmeister der Schüler.

1966

Herbert Wolf wurde Sieger bei den Rheinhessenmeisterschaften der Schüler und zusammen mit Günther Häuser auch im Doppel. Die 1. Mannschaft wird Vizemeister in der Verbandsliga Rheinhessen, damit Aufstieg.

1967

1. TV-Mannschaft Meister der Landesliga Rheinhessen, damit erneuter Aufstieg. Claus Wolf in diesem Jahr Rheinhessenmeister der TV-Jugend und mit Manfred Dillmann (Damals noch TVC Bubenheim) Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften in Aachen. In der Vereinshalle wird ein Jugendraum gebaut und ein neuer Hallenboden verlegt.

1968

Beim VfB wird die Abteilung II. Weg aus der Taufe gehoben, Abteilungsleiter ist bis heute Peter Richter. Es handelt sich hierbei um Gymnastik-, Sport- und Spielgruppen von Frauen und Männern. Die langjährigen Übungsleiterinnen Ursula Hammer, Christa Schüler, Inge Carius, und die Übungsleiter Ludwig Vogt und Peter Richter sollen hier gebührende Erwähnung finden. Claus Wolf erneut Verbandsmeister im Jugendeinzel-TT und im Doppel mit seinem Bruder Herbert Wolf Ranglistenerster und Teilnehmer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Essen. Am 28.4. erstes öffentliches Konzert des Musikzuges.

1969

Neuer Trainer bei den Fußballern bis 1970 ist Josef Nicoley, Budenheim. Herbert Wolf im TT Sieger der Rheinhessen-Endrangliste der Jugend und er nimmt erneut bei den DM der Jugend in Flensburg teil. Bei den Südwest-Jugendmeisterschaften scheitert er im Achtelfinale. Die 1. Mannschaft TT wird Meister in der Landesliga Rheinhessen und steigt damit auf.

1971

Bei den VfB-Fußballern erfolgt die Gründung einer Altherrenmannschaft. Zuerst betreute Dieter Nägel dieselbe, es folgten später Willi Zimmermann, Herbert Kramp, Ehrhard Böhm und H.-G. Benkelmann.

1972

Ab diesem Jahr veranstaltet der TV sein bis heute sehr beliebtes Herbstsportfest. Claus Wolf wird Rheinhessenmeister im TT der Herren. Ab diesem Jahr bis 1976 Teilnahme des Musikzuges beim Rosenmontagszug in Mainz.

1973

Ein wichtiges Jahr in der Vereinsgeschichte, denn am 7. April fusionierte der Turnverein 1862 e.V. Wackernheim mit dem Verein für Ballspiele 1958 Wackernheim. Der Zusammenschluss, das soll in der Vereinsgeschichte auch festgehalten werden, hatte sowohl im TV als auch im VfB nicht ungeteilt Zustimmung gefunden. Aber die weitere Entwicklung zeigt die Richtigkeit dieser Entscheidung; ein Gesamtsportverein in einer verhältnismäßig kleinen Gemeinde ist besser als mehrere konkurrierende Gruppen. Der Verein führt nun den Namen >>Turn- und Sportverein 1862 Wackernheim e.V.<<, abgekürzt TSV Mitgliederbestand nach der Fusion etwas über 500. Die Ehrenmitglieder des VfB wurden vom TSV als solche übernommen. Dem ersten Vorstand des vergrößerten Vereins gehörten an:

1. Vorsitzender Otto Herrmann (TV), II. Vorsitzender Georg Speth (VfB),Sportwart Heinrich Weiand (TV), Schriftführer Dieter Nägel (VfB), Jugendwart Friedhelm Anspach (VfB/TV), Kassenwart Sport Peter Hammer (TV), Kassenwart Wirtschaft Rüdiger Nelgen (TV), Abteilungsleiter Fußball Adam Mitz (VfB), Abteilungsleiter Turnen Hans-Werner Mitz (TV), Abteilungsleiter Tischtennis Siegfried Just (TV), Abteilungsleiter II. Weg Peter Richter (VfB), Abteilungs-Leiter Musikzug Reinhold Speth (TV) und Abteilungsleiter Wirtschaft Peter Engel (TV). Erstmals Durchführung eines Kinder- und Jugendlichen-Zeltlagers.

Im Jahre 1973 erfolgte die Gründung der Wanderabteilung mit Abteilungsleiter Herbert Klippel. In den darauffolgenden Jahren fanden fast jeden Monat Wanderungen statt, die in die nähere Umgebung – jedoch auch in den Taunus, Hunsrück, Odenwald und Pfälzerwald führten. An diesen Wanderungen nahmen oft mehr als 50 Personen teil. Im Jahre 1974 und 1975 wurde jeweils eine 8-tägige Herbstfahrt nach Steinegg in Südtirol durchgeführt und dort bei schönen Wanderungen die Südtiroler Landschaft erkundet. Auch unternahm die Wanderabteilung bei diesen Gelegenheiten Fahrten durch die Dolomiten und nach Venedig.

Das vom TV übernommene Herbstsportfest wird zur Tradition und zum alljährlichen sportlichen Höhepunkt unserer Gemeinde.

1974

Unsere 1. Mannschaft Fußball musste für vier Jahre in die C-Kreisklasse Mainz absteigen. Alf Voigt Sieger im 4-Kampf der Schüler beim Landesturnfest. Die Schülerinnen werden mit Gerlinde Hohl als Übungsleiterin Sieger in den Rundenwettkämpfen des Turngaues Bingen und erringen damit den Wanderpokal. Die A/B-Jugend wird Herbstmeister. Einrichtung einer Freitagsgruppe II. Weg Männer.

1975

Zwei Jahre nach der Fusion zählt der TSV bereits über 600 Mitglieder. Aufgegliedert sind dies bei Fußball einschl. II. Weg 230 Mitglieder, Turnen einschl. Wandern 300, Tischtennis 70 und Leichtathletik 60 Mitglieder. Sabine Oberfohren Siegerin beim Gau-Kinderturnfest. Am 12. 4. großes Konzert des Musikzuges unter dem Dirigenten K.H. Jakober, der unsere Musiker bis 1980 leitete. Eingeführt wurden in diesem Jahr auch die Grillfeste am neuen Brunnen auf dem Dalles (Dorfplatz) oder die Federweißen-Abende der TT-Abteilung.

1976

Susanne Bohmeyer und Arno Zimmer Sieger beim Gau-Kinderturnfest. In den Jahren 1974 bis 1977 gelingt es unseren Schülerinnen und Schülern immer wieder, beachtliche Erfolge im Turnen zu erzielen. Leider konnten wir trotz aller möglichen Unterstützung durch den Verein nicht erreichen – dieser Stoßseufzer sei einem alten Turner erlaubt -, die vielen Begabungen in einer Aktiven- oder Damen-Riege hinüber zu retten; obwohl man auch der weiteren Ausbildung großes Augenmerk schenkte. Willi Zimmermann übernimmt die Abteilung Fußball. Trainer der I. und II. Mannschaft war von 1974-78 M. Sahner aus Budenheim.

Ein weiterer Sonderabschnitt der Vereinsgeschichte bildet der Um- und Erweiterungsbau unserer Turnhalle. Mit dem Kauf der Scheune Zimmer beginnt das große Bauen, das Umfangreichste in unserer Geschichte, von 1976 bis 1979. Festzuhalten ist, was da in diesen Jahren alles geschaffen wurde: Ein Sitzungszimmer, Geräteraum, großzügiger Schankraum mit einem Wirtschaftsraum/Lager, Vorhalle mit Garderobe, Pflasterung des Hofes, gediegene Toilettenanlagen für Männer und Frauen, ein Umkleideraum, Duschräume, neue Heizung mit Be- und Entlüftung, moderne Beleuchtung. Die TSV-Halle stellt sich nun als angenehmer und gefälliger Veranstaltungsraum für unsere sportlichen Zwecke, aber auch für alle anderen Ortsvereine und Korporationen dar. Die gesamten Baukosten – ohne die erbrachten Eigenleistungen in Höhe von mindestens DM 120.000,00 – beliefen sich auf rund DM 300.000,00. TSV-Mitglieder, besser gesagt alle Wackernheimer, spendeten hochherzig, und in dankbarer Anerkennung der gemeindlichen Zuschüsse verblieben letztlich nur etwa DM 75.000,00 Schulden. Die enorm hohen Eigenleistungen haben recht viele Mitglieder erbracht. Die kostenlose Gesamtplanung erfolgt durch unser Mitglied Arch. Klaus Künstler. Als einer von mehreren, denen unser besonderer Dank und unsere Anerkennung gebührt, wurde Dieter Becker zum Ehrenmitglied ernannt.

1977

Heinrich Weiand wird 1. Vorsitzender. Kerstin Lengenfelder Sieger sowohl beim Gau-Kinderturnfest als auch beim Hallenkinderturnfest. Die 1. TT-Mannschaft Meister in der Landesliga Rheinhessen und Aufstieg in die Verbandsliga. Großes Zeltlager mit 37 Kindern in Dichtelbach unter der Leitung von Gudrun Hock. Das Ziel der ersten und aller späteren Ski-Freizeiten des II. Weges ist der Arlberg/Österreich mit seinen weiten Skigebieten.

Die fast 50köpfige Busgesellschaft – Leitung Abt.Leiter Peter Richter und Reiseführer Rudolf Boender – ist immer in Dalaas im Gasthof >>Post<< untergebracht, wo gesellige Abende auf erfreuliche Weise das sportliche Geschehen abrunden.

Seit der Mitte der 60er Jahre machen auch die Fußballer gemeinsamen Kurzurlaub, immer auch verbunden mit Freundschaftsspielen. In der Folge wurden angesteuert Seifriedsberg, Steinegg, Wien, Bayerisch Gmain, Steinegg, Daalas, Steinegg, Bodensee, Steinegg. Reiseleiter war Friedhelm Anspach, Fahrer Gerhard Porth, besonderer Förderer Herbert Küsgens.

1978

Bei der GV wird H. Klippel II. Vorsitzender.

20 Jahre Fußball in Wackernheim. Das wurde mit einem >>Großen Bunten Abend<<, einem Spiel der AH-Wackernheim gegen Wella Darmstadt und einem Turnier im Mai gefeiert. Willi Zimmermann erhielt dabei für seine fußballerischen Verdienste die Verbands-Ehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes. Die C/D-Jugend wird Gruppensieger. Claus Wolf Dritter im Doppel bei den

Rheinland-Pfalz-TT-Meisterschaften. Bärbel Anspach nimmt an den Deutschen Meisterschaften der Jugend in Wörth und Claus Wolf bei den Herren in Rüsselsheim teil. Bärbel Anspach Rheinhessenmeister im Jugend-Doppel und 2. im Einzel.

Beginn des II. Bauabschnittes mit neuen Toilettenanlagen, Heizung mit Be- und Entlüftung, Umkleide- und Duschräumen, Neugestaltung der Bühne, Garderobe im Vorraum.

1979

Zeltlager des TSV mit 46 Kindern auf den Pfingstbachwiesen in Oestrich Winkel. Lagerleitung Frau Zimmer, Ehepaar A. und H. Löhle. Trainer Friedhelm Anspach schafft mit der 1. Mannschaft Fußball wieder den Aufstieg in die B-Klasse Mainz-Nord. Bärbel Anspach TT-Rheinhessenmeisterin der Juniorinnen im Einzel und im Doppel. Mit Claus Wolf nimmt sie an den Deutschen Meisterschaften in Hamburg teil. Der TSV ist mit 16 Turnern und dem Musikzug beim Landesturnfest in Sobernheim vertreten. An den Turnvereinsmeisterschaften nehmen über 50 Turnerinnen und Turner teil. Der Musikzug veranstaltete am 24. 11. einen Vorspielabend mit Einlagen von Nachwuchskräften.

Zum erstenmal fährt die Freitagsgruppe des II. Weges unter der Leitung von L. Vogt zur Wochenendreise nach Bremen und an die Nordseeküste. In den darauf folgenden Jahren sind die Ziele: München, Elsass und Kaiserstuhl, Trier gleichzeitig Volleyballfreundschaftsspiel, Bodensee, Schwäbische Alb und im letzten Jahr wieder Trier. Aktiver Sport und Geselligkeit zeichnet diese Gruppe aus.

Beendigung der umfangreichen Bauarbeiten mit der Verkleidung der Hallenwände und Decke. Wie schon erwähnt, belaufen sich die Gesamtkosten ohne Eigenleistungen auf ca. 300.000,– DM. Die Eigenleistungen werden auf mindestens 120.000 DM geschätzt. Dank der hochherzigen Spenden und der öffentlichen Zuschüsse verbleiben nur etwa 75.000 DM Schulden. Die TSV-Halle ist nun wahrlich ein Schmuckstück der Gemeinde.

1980

Dorothee Bollinger und Birger Esch Sieger in ihrer Klasse beim Gau-Kinderturnfest. Martin Mohr Sieger im 4-Kampf beim Landes-Kinder-Turnfest. Willi Zimmermann wird neuer Trainer der I. und II. Mannschaft Fußball bis 1981. Bärbel Anspach erneut TT-Rheinhessenmeisterin der Juniorinnen, diesmal im Einzel, Doppel und Mixed. Zeltlager mit 41 Kindern und Jugendlichen in Dichtelbach. Lagerleitung Hubert und Alliette Löhle. Als erstes TSV-Mitglied erhält für jahrzehntelange Aktivität als Turner und Turnwart Hans-Werner Mitz den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes.

1981

Erhard Helfenstein neuer Trainer der 1. und II. Mannschaft, mit Unterbrechung bis heute. 21 Kinder und Jugendliche nehmen beim Gau-Kinder und Jugendlichen-Turnfest in Appenheim teil. Sechsmal konnten wir den 1.Platz erringen und zwar Eva Garrecht, Kirsten Schüler, Yvonne Mohr im Geräte-Vierkampf, Jochen Mitz im LA-Dreikampf, Martin Mohr im Geräte-Vierkampf und Georg Mohr im gemischten Sechskampf. Anlässlich der 20-Jahrfeier Tischtennis wurde im Spätjahr eine Jubiläumsfeier veranstaltet. Erstmals sind bei unserem Herbstsportfest Freunde aus der Partnergemeinde Daix/Burgund dabei. Auch in diesem Jahr für 53 Kinder

und Jugendliche Zeltlager in Dichtelbach. Lagerleitung wiederum das Ehepaar Löhle, unterstützt von J. Mohr, A. Jung und R. Kuntze. Bei den ersten Rheinhessen-Meisterschaften im Orientierungslauf (künftig nur kurz als OL bezeichnet) stellte der TSV mit Sonja Rathje (D 13-14), Ilka Rathje (D 15-16), Claus-Peter Rathje (H 35) gleich drei Rheinhessenmeister.

1982

Die Fußball A/B-Jugend wird unter Übungsleiter Herbert Graf Kreismeister. Claus Wolf wieder Kreismeister TT. Die TT-Jugend erstmals auch Kreismeister. Zeltlager für Kinder und Jugendliche in Dichtelbach. Einen Rheinhessen-Meistertitel im OL (D 15-16). Bei den Deutschen Meisterschaften sammeln unsere Orientierungsläufer Erfahrungen.

Die 120-Jahrfeier des TSV wird in einem etwas größeren Rahmen des Herbstsportfestes veranstaltet. Aus diesem Anlass erhielt Ehrenvorsitzender Jakob Schrimb den Ehrenbrief des DTB.

1983

25-Jahrfeier unserer Fußballabteilung, verbunden mit der Einweihung der neuen Sportanlage vom 1. bis 5. Juni. Ein schönes Fest mit Freundschaftsspielen, Fußballturnier, einem >>Großen Bunten Abend<<, Frühschoppen mit den Amerikanern, fand mit der eigentlichen Einweihung des Sportplatzes statt. Als Gast war unter vielen anderen der ehemalige Bundestrainer des DFB, Helmut Schön, anwesend. Sportlicher Höhepunkt war das Spiel gegen Darmstadt 98. Die Entwicklung der neuen Sportanlage muss in einem besonderen Abschnitt gewürdigt werden:

Ein neuer Sportplatz mit einem Sportlerheim war schon der Wunsch des VfB, der dann vom TSV übernommen wurde. Das alte Spielfeld konnte nicht auf die erforderlichen Maße erweitert und auch kein Umkleideraum mit Toiletten errichtet werden. Ende 1973 wurde der Gemeinde ein Memorandum mit Schilderung der gegebenen Situation und der sportlichen Wünsche überreicht. Mit Gemeindevertretern wurden bei Begehungen verschiedene Standorte erwogen, so am bestehenden Spielfeld, in der Ober-Olmer Straße, in den 30 Morgen, in den Sauren Wiesen und im Leimen (Als zentrale Anlage der VG Heidesheim). Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile entschied sich der Ortsgemeinderat der Gemeinde Wackernheim für den jetzigen Standort im Anschluss an den alten Sportplatz.

Unserem Antrag folgend beschloss die Gemeindevertretung am 24.11.1975, die Trägerschaft für die Neuanlage zu übernehmen. Angesichts der zu erwartenden Kosten ein von allen Sportlern dankbar anzuerkennender Beschluss der Ratsmitglieder. 1980 sagte der TSV gegenüber Bürgermeister Korn (V.G. Heidesheim) und dem leider so früh verstorbenen Ortsbürgermeister Günter Piasta zu, eine Eigenleistung von mindestens 50.000,– DM zu erbringen. Planender Architekt war Gerhard Walter, mit den Bauarbeiten wurde im Juli 1981 begonnen. Die Obstbäume rodeten Vereinsmitglieder, planiert wurde das Gelände durch US-Einheiten. Im Frühjahr 1982 begann die Firma 0. & B. Kessler mit dem Ausbau des Sportplatzes, der Ver- und Entsorgungsleitungen von der Bruchstraße her und mit dem Ausbau des Ingelheimer Weges bis zum Sportplatz hin. Dass die Genehmigung zum Bau der Sportanlage so schnell vonstatten ging, verdanken wir auch dem Einsatz der Sportfreunde Wolfgang Engel (Sportstättenbeauftragter des Kreises) und Dieter Martin (Vorsitzender der Sportjugend Rheinhessen). Im Sommer 1982 begannen die Rohbauarbeiten am Sportlerheim durch die Firma Karl Gemünden, Ingelheim. Die Wackernheimer Firmen Peter Richter (Sanitär und Heizung) und Hans Dregischan (Fliesenarbeiten) sollen auch Erwähnung finden. Klar überschritten wurden die geforderten Eigenleistungen. Bereits vom 10. bis 12.9.1982 konnte das Herbstsportfest auf dem neuen Gelände stattfinden. Die restlichen Arbeiten wurden alsbald zum Abschluss gebracht. Die Sportanlage befindet sich im Eigentum der Gemeinde Wackernheim. Zwischen dieser und dem TSV wurde ein Nutzungsvertrag abgeschlossen.

Ein herzliches Dankeschön unserem verstorbenen Ortsbürgermeister Günter Piasta, dem Verbandsbürgermeister Friedel Korn und unserem jetzigen, tatkräftigen Ortsbürgermeister Friedel Holighaus, insbesondere aber auch den Ratsmitgliedern der Gemeinde Wackernheim, für diese schöne, so herrlich gelegene Sportanlage.

Im Jahre 1983 nahmen 14 Turnerinnen und Turner am Deutschen Turnfest in Frankfurt teil. Die C/D-Fußball-Jugend wurde Kreismeister unter dem Trainer K. Diehl. Unsere TT-Abteilung gewinnt Kreis- und Rheinhessen-Pokal. Zwei OL-Jugendläuferinnen werden in die Rheinhessen-Auswahl berufen. Auch die OL-Läufer nehmen am Deutschen Turnfest in Frankfurtteil. Internationale Femdagars in Schweden mit über 20.000 Teilnehmern. Dabei auch unsere Läuferinnen und Läufer bei diesem großen 5-Tage-OL. Zwei Rheinhessentitel (D 15-16 und D 17-18) für den

TSV. Bei den Deutschen Meisterschaften einen hervorragenden 10. Rang (D15-18) durch Ilka Rathje.

1984

C/D-Jugend der Fußballer erneut Kreismeister. An dem Rheinland-Pfalz-Turnfest in Mainz nehmen 39 TSV-ler teil. Im Oktober Fahrradrallye >>Rund um Wackernheim<< mit 45 Teilnehmern. Auslandsstarts der OL in Dänemark und Schweden. Drei Wackernheimer Jugendliche in der Rheinhessen-Auswahl, auch drei Rheinhessen-Meisterschaften. Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften gewinnt der TSV 2 Titel, sowie zwei 2. Plätze. Bei den Deutschen Meisterschaften wieder einen 10. Rang (D 15-18), diesmal durch Sonja Rathje. In der Deutschen Jugendrangliste taucht der TSV in D 17-18 an 10. und 14. Stelle auf.

1985

Die 1. Mannschaft TT-Meister in der 1. Verbandsliga Rheinhessen, sie steigt damit auf in die Rheinland-Pfalz-Liga. Claus Wolf 3. Verbandsmeister der Herren und 3. im Doppel mit Stefan Möritz. im OL drei Jugendliche erneut in der Rheinhessen-Auswahl. Auslandsstarts in Belgien und Schweden. Deutsche Staffelmeisterschaften in der gemischten Staffel 3. Rang und bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der gemischten Staffel 2. Rang. 0-Läufer des TSV Wackernheim Ausrichter der Rheinhessen-Meisterschaften. Deshalb nur ein Startberechtigter und dieser wurde Rheinhessen-Meister in H 12. In den Deutschen

Bundesranglisten je ein 9. (D 17/18), 11. (D 19/20) und 14. Platz (H 40). Freundschaftsspiel unserer TT-Spieler mit dem französischen TT-Verein von St.

Remy Les Chevreur bei Paris. Teilnahme beim Gau-Kinder- und -Jugend-Turnfest in Bingen-Büdesheim. Beim Leichtathletik 3-Kampf 1. Platz Georg Mohr und dessen Bruder Martin Mohr 1. Platz im Geräte-4-Kampf. Drei Wackernheimer an vorderer Steile bei dem Geräte-4-Kampf ihrer Klasse: 1. Arnold Busch, 2. Markus Weiand, 3. Sascha Kwieczinski. Bei der Ski-Freizeit ’85 sorgte Rudolf Hammer als neuer Reiseleiter für das Wohl des TSV-Skivölkchens.

1986

In diesem Jahr feiert die Tischtennis-Abteilung ihr 25-jähriges Bestehen. Umso schöner, dass es im Vorjahr gelungen war, in die Rheinland-Pfalz-Liga aufzusteigen und wir uns in dieser Klasse auch halten konnten. Gemessen an den Großvereinen ist das für unsere verhältnismäßig kleine TT-Abteilung ein beachtlicher Erfolg. Die stetige Aufwärtsentwicklung und die Erfolge der 25 Jahre verdanken wir dem besonderen Zusammenhalt dieser Abteilung und ihrem langjährigen Abteilungsleiter Siegfried Just, der in 23 Spieljahren – man beachte! – etwa 500 Meisterschaftsspiele für den TSV bestritt. In den Einzel- und Doppel-Konkurrenzen auf Kreisebene sind die Meister und Platzierungen in den verschiedenen Klassen nicht mehr zu zählen. Neben dem Trainer und Betreuer Siegfried Just in der Glanzzeit unserer TT-Jugend waren bisher W. Wehner, C. Wolf, H. Wolf, K. Pollner, E. Krause und W. Schuler als Jugendübungsleiter tätig. Am Zähltisch vertrat uns Kurt Gierholz als Verbandsschiedsrichter. Viele Sportler haben mittlerweile für den TSV gespielt, einige sollen erwähnt werden: Claus Wolf (unser erfolgreichster Spieler und Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften), Herbert Wolf, Helmut Zimmer, Manfred Dillmann, Bernhard Schreiber, Martin Heiser, Heinz Görgen, Hans-Jürgen Reichert und Jürgen Lindroth, in früheren Jahren Wilfried Meyer, Dr. Walter Ost, Ernst Habel und Hans-Jürgen Meyer.

Inzwischen stehen vier Männer-Mannschaften, und je eine Frauen-, Jugend- und Schüler-Mannschaft an den Platten. Die II. TT-Mannschaft wird Meister der Kreisliga und steigt damit in die Bezirksliga Rheinhessen-Nord auf. Unsere TT-Damen sind Kreisliga-Meister und Kreispokal-Sieger. Im Einzel auch ein Kreispokal für Bärbel Anspach und im Doppel für B. Anspach – G. Holighaus. Erneut drei Wackernheimer in der Rheinhessen-Auswahl der OL, dazu drei Rheinhessen-Titel in H 12, D 19/20 und H 35. Zwei Rheinland-Pfalz-Meister in D 19/20 und D 21, sowie einen Vizemeister in H 40. Bei den Deutschen Meisterschaften erzielten wir den 7. und 8. Rang in D 19/20 und einen 1. Platz bei den Jungen bis 12 Jahre. In der Bundesrangliste ist der TSV Wackernheim an 10. (D 19/20), zweimal an 13. (D 19/20 und H 40) und an 29. Stelle (H 45) vertreten.

1987

Mit nunmehr 751 Mitgliedern hat der TSV eine >>Schallmauer<< durchbrochen. Es sind rund 40% aller Wackernheimer Mitglied in unserem Verein. In Relation zur Einwohnerzahl ist dies ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können. Die 447 männlichen und 304 weiblichen Mitglieder teilen sich etwa wie folgt auf: 90 Fußballer, 120 Turner, 45 Tischtennisspieler, 110 Breitensportler, 10 Wanderer und Orientierungsläufer, 25 Musiker und 351 inaktive Mitglieder.

Einen neuen Glanzpunkt in der Vereinsgeschichte setzte in diesem Jahr unsere Turnabteilung beim Deutschen Turnfest in Berlin. Unter Leitung von Birger Anspach waren 38 Teilnehmer vom 30. 5. bis 7. 6. mit dem Rheinhessischen Turnerbund in Berlin dabei. Als besonders einmaliger Erfolg gilt der 1. Platz der Jazzgymnastikgruppe unter der Leitung von Annette Anspach. Mit großer Begeisterung wurden die Siegerinnen und alle Berlinfahrer in der Vereinshalle von Bürgermeister Holighaus und dem Vorstand sowie der Wackernheimer Bevölkerung herzlich empfangen. Nach der Gratulation und der Überreichung prächtiger Blumengebinde feierten die Teilnehmer mit Angehörigen, als große TSV-Familie eng verbunden, mit dem unermüdlich aufspielenden Musikzug das glückliche Ende des unvergesslichen Deutschen Turnfestes ’87 Berlin.

Unsere Ski-Freunde waren auch in diesem Jahr wieder am Arlberg. Einstimmig wurde beschlossen, im nächsten Jahr (1988) die 10. Ski-Ausfahrt um einen Tag zu verlängern und so besonders zu feiern.

In Abwandlung meiner Schlussworte zur Hundertjahrfeier im Jahre 1962 lassen Sie mich erneut ausrufen:

Mögen sich die Schwerpunkte des Sports auch wandeln, eines soll und wird bleiben, die Liebe zur sportlichen Betätigung, zum Verein, zur Heimat und zur Freiheit.

Wir wollen mit dem TSV 1862 Wackernheim einer glücklichen und friedvollen Zukunft entgegensehen.

© Zusammengetragen und verfasst von Otto Herrmann im September 1987

1988

Turnen: Wackernheimer TSVler nehmen am Hallen-Kinderturnfest in Heidesheim und am Landes-Kinderturnfest in Eich sowie am Landesturnfest in Neuwied mit 42 Kindern/Jugendlichen teil.

Zwei unserer Jazz-Tanzgruppen erreichen jeweils den 2. Platz. Bei den Rheinhessen-Meisterschaften und beim Finther Pokal ist unsere Turnerin Christine Schüler erfolgreich.

Tischtennis: Der 1. Damenmannschaft gelingt mit der Leistungsträgerin Bärbel Anspach der Aufstieg von der 2. in die höchste Spielklasse des Verbandes, die 1. Verbandsliga Rheinhessen.

Breitensport: Inge Carius kann einige Interessierte für Yoga begeistern. Die neue Gruppe findet regen Zuspruch mit ihren Konzentrations-, Atem- und Bewegungsübungen.

Beim Orientierungslauf wird Sonja Rathje bei der Langstreckenmeisterschaft beste Deutsche in ihrer Klasse.

1989

Turnen: Beim Hallen-Kinderturnfest ist Lisa Heisig unsere beste Turnerin und beim Gau-Kinderturnfest nehmen 30 Wackernheimer teil. Das Landes-Turnfest in Alzey besuchen 40 TeilnehmerInnen; unsere Jazz-Tanzgruppe kann den 1. Platz erringen – ein toller Erfolg!

Das Zeltlager des TSV startet in diesem Jahr neu und findet unter Leitung von Werner Schwarz in Neckarburgen statt.

Fußball: Michael Deromedi wird von der GV zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Die Mannschaft steigt aus der B-Klasse ab. Willi Zimmermann wird Spielausschussvorsitzender.

1990

Turnen: 40 TSV-Mitglieder aus Wackernheim nehmen an dem eine Woche stattfindenden Deutschen Turnfest in Dortmund und Bochum teil. Fahnenträger sind Martin Mohr und Christian Just.

Beim Hallen-Kinderturnfest sind Christine Schüler und Christian Wolf beste Teilnehmer. Bei den Rundenwettkämpfen erzielt unsere Mannschaft mit Sabrina Steinbrech, Julia Schrimb, Signe Nelgen und Kerstin Zimmer den ersten Platz und bei unseren eigenen Vereinsmeisterschaften gehen Christine Schüler und Andreas Haas als Sieger hervor!

Das Zeltlager findet in der Domäne Hohenfels statt und die Teilnehmerzahl ist wieder beträchtlich.

Tischtennis: Aufstieg der 1. Mannschaft als Meister der 1. Verbandsliga mit 44:0 Punkten in die Rheinland-Pfalz-Liga. Aufstieg der 2. Mannschaft aus der Bezirksliga Rheinhessen-Nord in die 2. Verbandsliga.

Breitensport: Etwa ab 1990 finden sich einige Paare mit ihren kleineren Kindern zu einer Eltern-Kind-Wandergruppe zusammen.

Meistens sonntags spazieren sie durch die Wackernheimer Gemarkung; abschließend trifft sich die Gruppe zum gemeinsamen Ausklang bei „Kaffee- und Kuchen“ in der Turnhalle. Einige Jahre verbringen sie gemeinsame Herbstferien im Bayerischen Wald, Pfälzer Wald und in Steinegg / Südtirol. Sechs Familien aus dieser Eltern-Kind-Gruppe fahren mehrmals in das Altmühltal und unternehmen dort schöne Fahrrad-Touren.

Bei der Gymnastikgruppe der Damen gibt es einen Übungsleiterwechsel von Ursula Hammer zu Andrea Schrimb. Ursula Hammer war somit über zwanzig Jahre an dieser Stelle ehrenamtlich tätig!

1991

Nach 14 Jahren beendet Heinrich Weiand auf der GV seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender. Der Verein wird vom 2. Vorsitzenden Herbert Klippel geführt.

Turnen: Unsere Sportler nehmen am Hallen- und Gau-Kinderturnfest sowie an Rundenwettkämpfen teil. Näheres ist aus diesem Jahr nicht notiert worden. Das Zeltlager findet dieses Mal in Trippstadt unter Leitung von Thorsten Weiand statt.

Tischtennis: Trotz spielerisch und kämpferisch starker Mannschaftsleistungen müssen die 1. und die 2. Mannschaft den Abstieg hinnehmen.

1992

Bei der GV wird Friedhelm Anspach als neuer 1. Vorsitzender gewählt. Die TSV-Halle wird ganz unterkellert, um Büroräume und Garderobenplätze zu schaffen. Es wird ein neuer Fußboden verlegt.

Turnen: Beim Hallen-Kinderturnfest erzielen unsere Zöglinge Andreas Fülber, Jürgen Kloos und Christian Wolf gute Platzierungen und beim Finther Pokalturnen belegt Leonie Gauss den 2. Platz. Auch beim Gau-Kinderturnfest in Sprendlingen kann unsere Mädchenmannschaft in den Rundenwettkämpfen mit Kerstin Zimmer, Tina Zimmer, Leonie Gauss, Barbara Seitz, Kristin Weil und Christina Schwaab wieder den 1. Platz erreichen und zu dem abschließenden bunten Turnnachmittag sind auch unsere Wackernheimer mit den verschiedensten Vorführungen in allen Turngruppen mit von der Partie. Das Zeltlager unter neuer Leitung von Markus Weiand ist in diesem Jahr erstmals am Rahnenhof.

Fußball: Der Wiederaufstieg in die B-Klasse gelingt unter dem Trainer Josef Weinand.

Breitensport: Eine Senioren-Gymnastikgruppe tut sich auf und wird von Herbert Fournell als Übungsleiter betreut; wegen abnehmender Beteiligung löst sie sich aber bereits drei Jahre später wieder auf. Im gleichen Jahr findet sich eine neue Gruppe aus Frauen und Männern mit „Bewegungsspielen“ zusammen: Diese neue Gruppe „ER + SIE“ wird von Alfred Rothauer geleitet. Eine Volleyball-Mannschaft wird gegründet. Für Erwachsene und für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren gibt es ein Trainingsangebot; Leiter dieser beiden Gruppen wird Dr. Bernd Zimmer.

Beim Orientierungslauf ist sind Spezialität insbesondere der Familie Rathje nach wie vor die Langstrecken- und Nachtmeisterschaften. Jan und Ilka Rathje gewinnen ihre Klassen und der Familien-Senior Claus Rathje wird bester Deutscher in der nächtlichen Variante. Über die Jahre hinweg wird nicht nur in Deutschland gelaufen. Bei zahlreichen großen Mehrtage-Läufen in 13 Staaten Europas bis hin zu den Senioren-Weltmeisterschaften auf Tasmanien und in den USA mit stolzen Ergebnissen im Mittelfeld können die Rathje’s glänzen.

Eine ganz außergewöhnliche Geschichte aus dem TSV soll hier für die Vereinschronik festgehalten werden zu dem alten Spiel „Pickkernsches“ (Zitat aus der Zeitschrift „Sport in Rheinhessen“ / Text von Thorsten Weiand):

Als der Wackernheimer Turn- und Sportverein alte Wackernheimer Spiele an einem TSV-Sportfest wieder aufleben ließ, konnte keiner ahnen, dass eines davon in aller Welt bekannt werden würde. Vom 24. bis 28. Juni 1992 fand in Bonn das „Erste Internationale Festival der Sportkulturen“ statt. Die ganze Welt traf sich dort und die Wackernheimer waren dabei! Sinn des Festivals war, die vielen verschiedenen, wenig bekannten Sportarten, die es auf unserem Erdball gibt, zusammenzuführen und die Kulturen dieser Welt kennen zu lernen. Ein riesiges farbenfrohes Fest entwickelte sich in den Bonner Stadtteilen und in den Rheinwiesen, Zehntausende waren dort an einem strahlenden Sonntag zusammengekommen. Acht junge Frauen und Männer vom TSV hatten die Ehre, den Landessportbund Rheinland-Pfalz in Bonn zu vertreten. Die Regeln von „Pickkernsches“ waren von Thorsten Weiand aufgeschrieben und an den Landessportbund geschickt worden und als dann die Einladung zu dem Treffen in Bonn kam, wurde unter seiner Leitung ein Team junger Sportler vom TSV aufgestellt, dem weiter angehörten: Agnes Busch, Carola Hammer (jetzt verh. Weiand), Andrea Schrimb, Petra Zimmer (jetzt verh. Rudorf), Christian Just, Markus Weiand und Arno Zimmer. Sie trainierten einige Wochen intensiv und wurden wegen des überregionalen Interesses an dieser Veranstaltung sogar vom SWR sowohl im Fernsehen als auch im Rundfunk interviewt. In Bonn erlebten die acht jungen Wackernheimer dann ein aufregendes Wochenende. Tänze aus Burkina Faso, reitende Bogenschützen aus Japan, Spiele wie Sepak, Takraw und Wushu aus Fernost, Schweizer mit Hornussen und vieles mehr…..die ganze Welt war vertreten. Und mittendrin die Wackenumer mit ihrem „Pickkernsches“. Auch sie hatten ihr Publikum, das sich von den als Bauern gekleideten TSVlern in Joppe oder Schürze die Regeln erklären ließ, um sodann selbst das Schlagbrett in die Hand zu nehmen und mitzuspielen.
Alles in allem war es ein tolles Erlebnis, eine Werbung für den TSV, unsere Heimatgemeinde Wackernheim und für die 8 Teilnehmer/innen bleibt es unvergesslich.“

1993

Erstmalig zählt der TSV mehr als 800 Mitglieder, nämlich 823!

Turnen: Hier findet eine erfolgreiche Teilnahme unserer Jazz-Tanzgruppe beim „Dance Cup“ im Rahmen des Landesturnfestes in Trier statt, der TSV erhält einen Geldpreis für die originelle Darstellung unserer Turnerinnen und Turner am Festumzug. Bei den Rundenwettkämpfen mit zwei Erwachsenenmannschaften aus dem Turngau Bingen werden unsere TSVler mit Doris Jaenicke, Agnes Busch, Arno Zimmer, Stephan Huch und Jörg Weiand Sieger und beim Finther Pokalturnen erreicht Doris Jaenicke den 2. Platz. Wir nehmen erfolgreich an den Gau- und Rheinhessenmeisterschaften sowie am Hallen-Gau-Kinderturnfest teil, erfolgreichste Turnerin ist Nina Arnold. Bei einem „Bunten Turnnachmittag“ gibt es Vorführungen aller unserer Turngruppen.

Das Zeltlager findet wieder am Rahnenhof statt.

Tischtennis: In der Aufstellung Claus Wolf, Stefan Möritz, Herbert Barthen, Manfred Dillmann, Lutz Rogge und Herbert Wolf wird abermals der Aufstieg in die jetzt umbenannte Oberliga Südwest erreicht.

Breitensport: In der Wintersaison findet eine Ski-Freizeit im Berner Oberland unter Leitung von Peter Richter statt.

1994

Da die Unterkellerung der TSV-Halle im Jahr 1992 einen großen Schuldenberg zur Folge hatte, wird die sogenannte Tubenaktion gestartet. Es handelt sich dabei um eine Umpackaktion von Schuhcreme in verschiedenen Farben, die manuell durchgeführt werden muss. Verschiedene Endabnehmer wollen genau eine bestimmte Menge weiße, schwarze und braune Schuhcreme im Karton haben, um die Kunden optimal ansprechen und zum Kauf anregen zu können. Die Idee dazu hatte der spätere 1. Vorsitzende Thomas Großer, der beim Hersteller Werner & Mertz in Mainz angestellt ist. Der erste kleinere Teil der Aktion findet im Hofgut Drei Linden der Familie Speth statt.

Turnen: Wir nehmen wieder zahlreich am Deutschen Turnfest in Hamburg teil. Bei den Rundenwettkämpfen des Turngaus Bingen werden unsere Turnerinnen und Turner Doris Jaenicke, Agnes Busch, Arno Zimmer und Stephan Huch Erster! Bei der Gauliga sind Nina Arnold und Katharina Grebert sehr erfolgreich. Beim Gaukinderturnfest und beim Hallenkinderturnfest belegt Nina Arnold den 1. Platz.

Zeltlager am Rahnenhof.

Fußball: Ein Traum wird wahr! Die 1. Mannschaft steigt unter dem Trainer Georg Weimar in die A-Klasse auf.

Tischtennis: Nach 10 Jahren als Abteilungsleiter übergibt Holger Speth das Amt an Markus Weiand. Auch diesmal muss dem erheblichen Leistungsunterschied zwischen der höchsten Verbandsklasse und der Südwestebene Tribut gezollt werden, die 1. Mannschaft muss sich nach einem Jahr wieder aus der Klasse verabschieden.

Breitensport: Siegfried Just wird zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Peter Richter diese Abteilung, die früher „Zweiter Weg“ hieß, geführt, und er war Übungsleiter für eine der beiden Männer-Gymnastikgruppen. Er engagierte sich mithin ehrenamtlich ein Vierteljahrhundert für den Breitensport im TSV!

Sonja Simantke wird neue Übungsleiterin für Yoga und Bewegungsmeditation.

Erneut wird eine Ski-Freizeit im Berner Oberland unter Leitung von Peter Richter durchgeführt.

1995

Der zweite größere Teil der Tubenaktion findet auf dem Layenhof statt. Frieder Weiand organisiert dort einen leer stehenden Hangar als Lagerfläche, in dem mehr als 150 Vereinsmitglieder gemeinsam Schuhcreme sortieren und umpacken. Insgesamt schaffen es die TSVMitglieder, mit dieser über zwei Jahre verteilten Aktion rund 100.000 DM zu erarbeiten. Damit gelingt es dem TSV einen Großteil seiner Schulden zu tilgen.

Beim Sportlerball wird Otto Herrmann zum Ehrenvorsitzenden des TSV ernannt.

Turnen: Bei der Generalversammlung wird Doris Jaenicke zur Abteilungsleiterin gewählt und löst damit Doris Zimmer ab. Beim Landesturnfest in Ludwigshafen kann Doris Jaenicke einen 2. Platz erobern. Beim Hallenkinderturnfest erreichen Nina Arnold und Katharina Grebert jeweils den 1. Platz, bei den Gau- und Rheinhessenmeisterschaften sind die beiden ebenfalls erfolgreich.

Das Zeltlager ist erstmals in Schönau unter neuer Leitung von Agnes Busch.

Fußball: Auch hier gibt es einen Wechsel bei der Abteilungsleitung: Lawrence Kwiecinski löst Michael Deromedi ab.

Tischtennis: In der 1. Mannschaft findet ein Generationswechsel statt. Die altbewährten Kräfte Herbert Wolf, Manfred Dillmann und Stefan Möritz machen der aufstrebenden Jugend Platz. Mit Oliver Klose, Christian Mallmann und Christian Just wurden junge talentierte Nachwuchsspieler integriert.

Breitensport: Wieder eine neue Gruppe! Es gründet sich eine Badminton-Mannschaft unter der Leitung von Jörg Weiand, der im gleichen Jahr die Abteilungsleitung von Siegfried Just übernimmt.

1996

Turnen: Wir sind beim Kinder- und Jugendturnfest in Bingen vertreten, Johannes Lux belegt dort den 1. Platz. Bei den Gau- und Rheinhessenmeisterschaften stehen Nina Arnold und Katharina Grebert auf dem Siegertreppchen. Das Zeltlager, immer wieder gut besucht, findet am Rahnenhof statt.

Fußball: Der Traum auf längere Sicht in der A-Klasse zu spielen dauerte leider nur 2 Jahre, die 1. Mannschaft muss wieder in die B-Klasse absteigen. Gerhard Huber wird als neuer Trainer verpflichtet.

Tischtennis: Die 2. Mannschaft schafft in der Besetzung Stefan Möritz, Herbert Wolf, Manfred Dillmann, Heinz Görgen, Gerhard Jaenicke und Bernhard Schreiber mit 43:1 Punkten den erneuten Aufstieg in die 2. Spielerinnen der Gründungsmannschaft Bärbel Anspach, Bärbel Zytur und Beate Malchus mit ihren Mannschaftskolleginnen vieler Jahre Gaby Holighaus und Gabi Schrohe ihre aktive Spielertätigkeit. Statt Training verabreden sie sich zum Basteln und verkaufen für einen guten Zweck die Früchte ihrer Arbeit auf dem Wackernheimer Weihnachtsmarkt. Danach kann leider drei Jahre lang keine Damenmannschaft gemeldet werden.

Breitensport: Es gibt einige Veränderungen in der Gymnastikgruppe der Männer. Neue Übungsleiter werden Karl-Heinz Gauss und Klaus Görisch. Besondere Erwähnung verdient Georg Speth, der sich über viele Jahre für den Erhalt der Breitensportgruppe Bewegungsspiele Männer engagiert hat. Von 1974 bis 1996, mithin 22 Jahre lang hatte Ludwig Vogt diese Gymnastikgruppe als Übungsleiter ehrenamtlich betreut. Neben seinen Verdiensten um den Fußball im TSV hat Ludwig Vogt damit auch beim Breitensport als Übungsleiter in hervorragender Weise gewirkt!

1997

Bei der GV löst Dr. Bernd Zimmer Friedhelm Anspach als 1. Vorsitzenden ab.

Turnen: 25 TurnerInnen vertreten den TSV beim Kinder- und Jugendturnfesten in Schwabenheim, Nina Arnold und Katharina Grebert sind dabei erfolgreich. Das Zeltlager findet dieses Mal in Westernohe statt.

Breitensport: Steffi Hamm wird neue Abteilungsleiterin. Beim TSV wird ein Tanzkurs angeboten, ein kleiner Kreis trifft sich mit dem Leiter J. Wirbelauer.

1998

Turnen: Am Deutschen Turnfest in München sind 50 TSVler aus Wackernheim beteiligt; Fahnenträger sind Christian Wolf und Markus Fülber und unsere Turnerin Doris Jaenicke wird Zehnte im „Wahl-Vier-Kampf“! Bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften sind drei Mädchen- und eine Jungen-Mannschaft dabei. Bei den Gaumeisterschaften erreicht Katharina Grebert den 2. Platz.

Das Zeltlager ist heuer wieder in Westernohe.

Fußball: Lawrence Kwiecinski übergibt den Abteilungsleiterposten an seinen Sohn Sascha. Willi Zimmermann springt, wie schon öfters in den letzten Jahren, als Trainer in die Bresche und bewahrt mit seinem Engagement die Mannschaft vor einem erneuten Abstieg.

Der durch den Pillenknick verursachte Geburtenrückgang ist langsam beendet, endlich können wieder Jugendmannschaften gemeldet werden.

„40 Jahre Fußball in Wackernheim“ – Das Jubiläumsfest wird vom 19. bis 21. Juni in einem Festzelt auf dem Sportplatz gefeiert. Auf dem Sportplatz gibt es jede Menge Fußball, auch ein Frühschoppen mit einer Musik- und Show-Kapelle darf dabei natürlich nicht fehlen.

Unsere 1. Mannschaft geht mit einem kleinen Kader in die neue Runde. Hier wirken sich die geburtenschwachen Jahre aus, es fehlen rund 10 Jahre Nachwuchs aus eigener Jugend. Im Dezember übernimmt Gerald Reichert das Amt des Abteilungsleiters. Leider ist seine erste Amtshandlung eine schwerwiegende Entscheidung: Er muss die 1. Mannschaft aus dem Spielbetrieb abmelden, da sie auf dem letzten Platz in der B-Klasse steht und teilweise nur noch mit zehn Mann zum Spiel antreten kann. Im Jahr 1998 nehmen eine C-Jugend, E-Jugend, F-Jugend (F1/F2) und die Bambinos am Spielbetrieb teil.

Tischtennis: Lutz Rogge, ein echtes Wackernheimer Eigengewächs, verlässt den TSV aus beruflichen Gründen Richtung Bonn. Mit Dirk Müller wird die 1. Mannschaft noch einmal verjüngt.

Breitensport: Als zusätzliche Tanztrainerin kommt R. Yafka hinzu.

1999

Bei der GV übernimmt Friedhelm Anspach wieder den Vorsitz von Dr. Bernd Zimmer. Außerdem kann Herbert Klippel, der seit Beginn der Bauarbeiten an der Halle und dem Kauf der Scheune Krämer im Jahre 1976 die Baukasse führt, mitteilen, dass rechtzeitig zum Jubiläumsjahr ‚100 Jahre Sport und Geselligkeit in eigener Halle‘ die Baukasse schuldenfrei ist.

Im gesamten Zeitraum der 3 Bauabschnitte betrugen die Aufwendungen ca. DM 600.000,-. Zusätzlich wurden noch eine Vielzahl von ehrenamtlichen Stunden geleistet. Näheres siehe Chronik ‚100 Jahre Sport und Geselligkeit in eigener Halle‘ Das 100-jährige Hallenjubiläum wird mit einem großen Konzert der ‚Steinegger Blaskapelle‘ gefeiert, dabei zeigt die Turnabteilung eine historische Turnschau. Damit es auch bei den Fastnachtsveranstaltungen im nächsten Winter warm ist, wird für die TSV-Halle eine neue Heizungsanlage angeschafft.

Turnen: Am Hallen-Kinderturnfest in Heidesheim nehmen 30 Turnerinnen und Turner teil und am Landesturnfest in Kaiserslautern über 4 Tage sind es sogar 34 Teilnehmer – Doris Jaenicke belegt den 2. Platz! Die Wackernheimer Turnerinnen und Turner nehmen an den Gau- und Rheinhessenmeisterschaften teil und bei den Gau- Mannschaftsmeisterschaften schaffen zwei Männerriegen den Platz 1 – Klasse!

Das Zeltlager 99 findet wieder am Rahnenhof statt.

Fußball: Die Abteilung meldet nur die Jugendmannschaften: Bambino, F1 und 2, E, D und C- Jugend am Spielbetrieb. Die alten Herren mit dem Übungsleiter Uwe Kriegel spielen noch erfolgreich Ihre Freundschafts- und Pokalspiele.

Tischtennis: Nach zwei Jahren 2. Verbandsliga gelingt der 2. Mannschaft der Aufstieg in die 1. Verbandsliga Rheinhessen, dort verpasst die 1. Mannschaft knapp den Meistertitel.

Bei den Damen gibt es einen Neustart mit unseren Nachwuchsspielerinnen Melanie Bohland, Nina Heise, Inga Freund, Julia Toplek, Nadine Barth und Ruth Speth.

2000

Das Jahr beginnt mit einer großartigen Silvesterfeier in der TSV-Halle.

Für Essen und Trinken ist reichlich gesorgt, nicht fehlen darf dabei der Sketch ‚Dinner for one‘, gespielt von Doris Jaenicke und Markus Weiand.

Die Idee einer eigenen Homepage wird geboren, sie ist ab Dezember erreichbar unter http://www.tsv-wackernheim.de. Um den Aufbau der umfangreichen Informationen kümmern sich anfangs Andreas Berg und Carsten Dengler-Nauth, letzterer übernimmt später die alleinige Pflege.

Turnen: In diesem Jahr bestreitet der TSV Wackernheim in der eigenen Halle einen Turntag mit hervorragenden Darbietungen, welche die Zuschauer begeistern! Unsere Kinder beteiligen sich am Hallen-Kinderturnfest in Gau-Algesheim und bei den ersten vereinseigenen Meisterschaften für Kinder und Erwachsene zeigen 60 TeilnehmerInnen ihr Können! Bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften in Stadecken-Elsheim ist unser TSV mit 4 Mädchen- und 2 Jungenmannschften und bei den Rheinhessenmeisterschaften mit zwei Mädchen- und 2 Jungenmannschaften vertreten.

Zeltlager ist wieder am Rahnenhof und erstmals seit Jahren findet im Winter wieder eine Ski-Freizeit, initiiert von Agnes Busch und Angela Rotter, im Pitztal/Österreich statt.

Fußball: Die Jugendarbeit nimmt immer bessere Formen an. Willi Zimmermann und Thomas Veit werden Übungsleiter bei den B-Jugendlichen. Seit Ende der neunziger Jahre sind als weitere Übungsleiter Burkhard Becker, Stefan Zahn und Sascha Kwiecinski tätig.

Tischtennis: Die 1. und die 2. Mannschaft spielen nun gemeinsam in der 1. Verbandsliga und liefern sich packende Duelle. Leider trennen sich die Wege wieder, die 1. Mannschaft verpasst erneut knapp die Meisterschaft, während die 2. Mannschaft nach der Saison wieder eine Klasse tiefer antreten muss. Die Damenmannschaft steigt auf, es kann sogar eine 2. Damenmannschaft unter der Spielführerin Ruth Speth in der Kreisklasse Bingen gemeldet werden.

2001

Eine Laienschauspielgruppe wird ins Leben gerufen. Die 25 Darsteller gehen mit sehr viel Engagement und Emotionen ans Werk, das erste von ihnen aufgeführte Stück ist ‚Der fröhliche Weinberg‘ von Carl Zuckmayer. Alle 3 Vorstellungen im Mai sind ausverkauft. Damit sorgt die Laienschauspielgruppe nicht nur für ein kulturelles Highlight in Wackernheim, sondern auch dafür, dass in die Kassen des TSV etwas Geld fließt, das der Verein sehr gut gebrauchen kann.

Turnen: Beim Gau-Turnfest werden Sebastian Speth, René Reichert und Leon Schott Gau-Meister!

Zeltlager wieder einmal in Westernohe und die Ski-Freizeit findet statt in Gsteig bei Gstaad in der Schweiz.

Fußball: In diese Saison starten wir erstmals wieder mit einer A-Jugend. Alle Jugendmannschaften sind besetztund werden von 14 Übungsleitern betreut. Die AH-Mannschaft spürt auch schon den Mangel an Nachwuchs, kann aber noch den Trainings- und Spielbetrieb meistern.

Tischtennis: Nach 7 Jahren als Abteilungsleiter übergibt Markus Weiand das Amt an Christian Just. Die 2. Mannschaft schafft den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Verbandsliga, die 1. spielt wieder um die Meisterschaft mit und scheitert  knapp. Die 1. Damenmannschaft schafft den erneuten Aufstieg.

Breitensport: Neue Übungsleiterin der Damen-Gymnastikgruppe wird Angela Rotter. In Anlehnung an Pilates, eine allgemein bekannte Methode, kommt es unter ihrer Leitung zu Übungen, bei denen Kontrolle und Konzentration, die bewusste Atmung, Bewegungsfluss, Entspannung und Koordination, die Stärkung der Muskulatur und eine erhöhte Körperwahrnehmung besonders herausgearbeitet werden. Sie löst Andrea Schrimb ab, die seit 1990/91 und damit ein Jahrzehnt als Übungsleiterin im Einsatz war!

Die Volleyball-Gruppe bildet eine Spielgemeinschaft mit Heidesheim.

Übungsleiter ist nun Werner Luzius von der TSG Heidesheim – und diese Gruppe nennt sich von da an „Obbe un unne“ (mit Obbe sind im Dialekt die Wackenumer, mit Unne die Haaresumer und gleichzeitig die Zuspielarten „Pritschen“ und „Baggern“ gemeint) – eine schöne Idee, diese Namensfindung!

2002

Das Dach der TSV-Halle muss neu gedeckt werden, da es bei starken Regenfällen immer wieder zu Wassereinbrüchen kommt. Diese Arbeit wird im Sommer in Eigenregie mit Hilfe zahlreicher Mitglieder durchgeführt. Das 140-jährige Vereinsjubiläum wird auf dem Sportplatz groß gefeiert. Den musikalischen Rahmen stellt dabei die Musikkapelle aus Steinegg. Aus Anlass des Jubiläums wird unter Anleitung von Mitarbeitern der Allgemeinen Zeitung eine komplette Seite erstellt, die am 31.08.2002 in der Allgemeinen Zeitung unter der Rubrik

„Vereine machen Zeitung“ erscheint. Der Leitartikel trägt dabei den treffenden Titel „Vereinshalle mit Schuhcreme bezahlt“.

Turnen: Am großen Deutschen Turnfest in Leipzig nehmen 35 TSVler teil. Fahnenträger sind Matthias Wolf und Mario Gierholz. Die beste Platzierung erreicht Doris Jaenicke mit einem 4. Platz. Bei den eigenen Vereinsmeisterschaften gehen Anna Lunkenheimer, Romina Rotter, Kerstin Fülber, Leon Schott, Arno Zimmer und Doris Jaenicke als Sieger hervor.

Das Zeltlager findet, erstmals unter der Leitung von Christian Just, in Oberthal und die Skifreizeit in Obertauern in Österreich statt.

Fußball: Unsere C-Jugend mit den Übungsleitern Andreas Schubowski und Stefan Zahn wird Meister ohne ein Spiel zu verlieren und Pokalsieger. Damit steigt die C-Jugend in die Kreisliga auf. Der TSV Wackernheim ist wieder da!!! Nach drei Jahren Abstinenz, meldet unser Verein wieder eine 1. Mannschaft am Spielbetrieb an. Die Mitglieder des Spielausschusses mit dem Vorsitzenden Willi Zimmermann und Uwe Kriegel, Joachim Weimer, Harald Anlauf und Gerald Reichert ziehen alle ehemaligen Fußballer und die A-Jugendlichen zusammen; erfreulich waren auch einige Neuzugänge. Mit Stefan Schmitt wird ein Spielertrainer verpflichtet, der schnell den zusammengemischten Haufen in Form bringt. Die Jugend geht mit 8 Mannschaften in die neue Runde. Besonders stark sind unsere Jahrgänge 1987/88/89. Mit den Übungsleitern Andreas Schubowski und Stefan Zahn gewinnen sie wieder die Meisterschaft und den Kreispokal. Erstmalig in der Vereinsgeschichte spielt eine Jugendmannschaft des TSV Wackernheim nach zwei Aufstiegen in Folge in der Bezirksliga – ein Riesenerfolg!

Die Alten Herren fusionieren mit Heidesheim, da auch bei den Heidesheimern kein Nachwuchs in Sicht ist. So wird aus ehemaligen Gegnern eine Spielgemeinschaft. Ist das nicht ein schöner Gedanke, dass im Sinne der sportlichen Fairness damit zwischen Wackernheim und Heidesheim ein Miteinander gelingt, was leider in anderen Bereichen noch nicht möglich scheint?

Tischtennis: Zum vierten Mal in Folge schafft es die 1. Mannschaft, unter die ersten drei in der  1. Verbandsliga zu kommen, die 2. spielt wieder in derselben Klasse und kann dieses Mal den Abstieg verhindern. Die 1. Damenmannschaft schafft den dritten Aufstieg in Folge und spielt ab der Saison 2002/2003 in der 2. Verbandsliga.

2003

Friedhelm Anspach beendet auf der GV seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender. Der Verein wird nun vom 2. Vorsitzenden Holger Speth geführt. Seit diesem Jahr sitzt man bequem bei Veranstaltungen in der TSV-Halle, da sie komplett bestuhlt wird. Friedhelm Anspach hat die Idee, Stuhlpatenschaften zu vergeben. Das kommt bei den Mitgliedern so gut an, dass die Finanzierung der ca. 300 Stühle durch die Stuhlpatenschaften komplett gedeckt wird. Fortan können viele Mitglieder bei Veranstaltungen auf ihrem „eigenen“ Stuhl sitzen! Erstmals benutzt werden die neuen Stühle beim Stück „Pension Schöller“, das die Laienschauspielgruppe des TSV im Mai in der TSV-Halle darbietet.

Turnen: Am Gau-Turnfest beteiligt sich unser Verein mit 22 Turnerinnen und Turnern – den Sieg können Jessica Uhrig und Andreas Barthen erringen. An den Rheinhessenmeisterschaften nehmen 5 Turnerinnen teil und bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften können unsere Jungens mit Leon Schott, Jonas Schweikhard und Malte Eichhorn den 1. Platz und bei den Mädchen Larissa Schweikhard, Romina Rotter, Jessica Uhrig, Gesa Eichhorn und Marie Lunkenheimer ebenfalls den 1. Platz erobern! Bei den Gaumeisterschaften gehen Marie Lunkenheimer und Andreas Barthen als Sieger hervor.

Zeltlager und Ski-Freizeit finden an den gleichen Orten wie letztes Jahr statt.

Fußball: Wie in der vergangenen Saison können wir alle Jugendmannschaften, eine 1. Und 2. Mannschaft zum Spielbetrieb melden. Trainer der 1. ist wiederumStefan Schmitt, um die 2. Mannschaft kümmern sich Uwe Kriegel und Gerald Reichert. Die C-, B-, und A-Jugend ist weiter erfolgreich, allerdings sind bei den Jahrgängen 1991 bis 1995 die Mannschaften sehr dünn besetzt. Um die Spielgemeinschaft der alten Herren kümmern sich Herbert Graf und Robert Weitzel.

Einen schweren Verlust müssen wir im August bewältigen. Unser Freund und Weggefährte Willi Zimmermann verstirbt plötzlich. Dieser fabelhafte Sportkamerad hat über Jahrzehnte die Abteilung Fußball im TSV mit geprägt. Als Spieler, Abteilungsleiter Fußball, Übungsleiter im Jugendbereich und bei den Aktiven und als Spielausschussvorsitzender hat er sich weit über Wackernheim hinaus einen Namen gemacht – er wurde von allen Fußballern als Respektsperson gesehen und allseits sehr geschätzt.

Tischtennis: Der 1. Mannschaft gelingt in der Aufstellung Christian Mallmann, Herbert Barthen, Michael Heinze, Christian Just, Dirk Müller und Oliver Klose endlich wieder der Aufstieg in die Oberliga. In den entscheidenden Spielen gegen Mainz 05 II und Wörrstadt/Vendersheim unterstützen zahlreiche Zuschauer die Mannschaft.

Breitensport: Taekwondo, eine aus Korea stammende Kampfsportart, wird ab diesem Jahr als neue Sportart angeboten. Trainerin ist Aynur Michel.

2004

Der TSV hat wieder einen 1. Vorsitzenden: Thomas Großer wird auf

der GV gewählt.

Im Dezember wird ein Kooperationsvertrag zwischen dem TSV und der TSG Heidesheim geschlossen. Dieser ermöglicht den Mitgliedern beider Vereine, im jeweils anderen Verein Sportarten, die der eigene Verein nicht anbietet, auszuüben.

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2001 wiederholt die Laienschauspielgruppe die Aufführung des Stücks „Der fröhliche Weinberg“. Die 3 Vorstellungen finden dieses Mal als Freilichtaufführungen im Hof von Claus-Ulrich Mathes statt.

Turnen: Bei den Gau-Gerätturnmeisterschaften siegen Leon Schott und Andreas Barthen, erfolgreiche Turnerin beim Gauturnfest wird Jessica Uhrig. Das Landesturnfest in Koblenz bestreiten 50 TSVler und erreichen auch hier wieder beste Platzierungen: je einen 6. Platz Marion Kling und Leon Schott und einen 2. Platz Herbert Barthen. Unsere Jazztanzgruppe erringt den 4. Platz im Dance-Cup.

Beim Zeltlager vergnügen sich wieder viele Jungen und Mädchen am Rahnenhof und die Ski-Freizeit in Saas Fee/Schweiz hat auch wieder viele Teilnehmer.

Fußball: Da wir die vielen Verletzten nicht mehr aus der Gruppe der alten Herren oder mit Reservisten ausgleichen können, müssen wir leider die 2. Mannschaft in der Rückrunde aus dem Spielbetrieb nehmen. Als neuer Trainer für die 1. Mannschaft wird Hans Kleiner verpflichtet.

Durch den Verlust von Willi Zimmermann sind wir gezwungen, den Spielausschuss neu zusammen zu stellen. Uwe Kriegel übernimmt den Posten des Vorsitzenden von Willi und Robert Weitzel kommt neu hinzu. Weiter gehören Harald Anlauf, Joachim Weimer und Gerald Reichert dem Gremium an. Hendrik Kohl wird Betreuer der 1. Mannschaft. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kann der TSV auch eine Damenmannschaft melden. Übungsleiterin der Damen ist Michaela Scheitinger. Jörg Schrimb ist weiterhin Jugendleiter der sieben Jugendmannschaften und die alten Herren werden von Robert Weitzel und Herbert Graf betreut. Die Abteilung wächst auf über 200 aktive Fußballer an.

Tischtennis: Trotz der Verstärkung mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Volker Stippich (4. der Bestenliste, LZ 7,57) auf Brett 1 kann der Abstieg nicht verhindert werden. Zu groß ist in dieser Saison die Nervosität bei den Oberliga unerfahrenen Spielern, sodass letztendlich zu viele Spiele knapp an die Gegner gehen.

2005

Wieder hat sich die Laienschauspielgruppe des TSV ein neues Stück ausgesucht: Dieses Mal wird die Kriminalkomödie „Außer Kontrolle“ von Ray Cooney im Juni in der TSV-Halle aufgeführt.

Turnen: Der TSV Wackernheim ist am Internationalen Turnfest in Berlin mit 37 Mitgliedern vertreten – als Fahnenträger fungieren Arno Zimmer und Christian Wolf. Bei den Gaumeisterschaften erreichen unsere Wackernheimer wieder gute Platzierungen: 3. Platz für Jessica Uhrig, Gesa Eichhorn, Malte Eichhorn, Jonas Schweikhard und 2. Platz für Romina Rotter, Lukas Schneider, Leon Schott und bei den Rheinhessenmeisterschaften werden folgende Plätze errungen: Gesa Eichhorn Pl 7, Jessica Uhrig und Jonas Schweikhard je Pl 5, Leon Schott Pl 4 und Lukas Schneider Pl 3. Im RLP-Meisterschaftswettbewerb erzielt Lukas Schneider Platz 5. Zeltlager am Rahnenhof, Skilager in Obertauern/Österreich.

Fußball: Mit neuem Trainer zur Meisterschaft!!! Nach drei Jahren ohne aktive Mannschaft und drei Jahren in der Kreisklasse gelingt mit unserem neuen Trainer Hans Kleiner der Aufstieg in die Kreisliga West. Im letzten Spiel der Meisterschaftsrunde können wir mit einem Sieg gegen Biebelsheim die Meisterschaft gewinnen, welche wir dann an unserem Kerbe-Sonntag gebührend feiern! Auch die Jugend kann wieder mit 7 Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Die Damen um Michaela Scheitinger nehmen mit drei Mannschaften am Spielbetrieb teil. Mit der AH-Mannschaft sind erstmalig 12 Mannschaften mit 235 Aktiven gemeldet, die von 19 Übungsleitern betreut werden.

Tischtennis: Der Wiederaufstieg der 1. Mannschaft in die Oberliga wird locker geschafft, dabei war das vordere Paarkreuz mit Volker Stippich (44:0) und Christian Mallmann (33:7) kaum zu schlagen. Für die Saison 2005/2006 kann der Oberliga erfahrene Stefan Kröhl vonder TuS Wörrstadt/Vendersheim verpflichtet werden, außerdem stößt Frank Bohland von der TSG Heidesheim zur Mannschaft. Mit Bianca Bayer als Spitzenspielerin schafft die 1. Damenmannschaft sogar den Sprung in die 1. Verbandsliga, die jedoch nicht gehalten werden kann.

Breitensport: Seit diesem Jahr ist Carsten Dengler-Nauth Ansprechpartner der Volleyballer für den TSV-Vorstand in Wackernheim; Trainer bleibt weiterhin Werner Luzius. Im gleichen Jahr wird Bernhard Heller Übungsleiter für Badminton, dieses Amt nimmt er bis Frühjahr 2008 wahr. Andrea Wollenberg wird zusätzliche Übungsleiterin für Yoga.

2006

Anfang des Jahres wird ein weiterer Kooperationsvertrag zwischen dem TSV und dem IBM Klub geschlossen. Nach den guten Erfahren mit der TSG eröffnen sich den Mitgliedern damit weitere Möglichkeiten.

Bei den Mitgliederzahlen gibt es einen historischen Höchststand, der bis zum Jubiläumsjahr 2012 nicht wieder erreicht werden kann. Der TSV hat 948 Mitglieder!

Die Laienschauspielgruppe des TSV geht mit dem „Fröhlichen Weinberg“ auf Tournee. Das Zuckmayer-Stück wird zwei Mal in der Nähe von Weimar und je einmal in Weingütern in Ingelheim, Essenheim und Langenlonsheim gespielt. In der Adventszeit wird in der TSV-Halle die Weihnachtsgeschichte „Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge“ nach Charles Dickens aufgeführt. Die Vorstellungen sind wie immer ausverkauft, das Publikum ist wieder begeistert!

Turnen: Es finden Gerätturnmeisterschaften statt, bei denen Jessica Uhrig einen 1. Platz, Romina Rotter einen 2. Platz und Gesa Eichhorn einen 3. Platz erringen können und am Kinderturn-Sonntag beteiligen sich 33 Wackernheimer Kinder und testen dabei ihre turnerische Begabung. In der TSV-Halle findet eine erste Turngala zur Finanzierung eines neuen Sprungtisches statt und auch hier können unsere Turnerinnen und Turner mit ihren hervorragenden Darbietungen das Publikum begeistern!

Beim Zeltlager am Rahnenhof übernehmen Doris Jaenicke und Arno Zimmer die Leitung.

Fußball: Die Damen-Fußballmannschaften werden leider wieder aufgelöst, da sich die Spielerinnen untereinander zerstritten haben und sich auch nie richtig in die Abteilung integriert haben. Nach zwei Jahren in Wackernheim verlässt uns der Trainer Hans Kleiner in Richtung Stadecken-Elsheim; neuer Trainer wird Helmut Feldmann. Er führt die Mannschaft zum Ende der Vorrunde auf den vierten Platz. Die gute Jugendarbeit zahlt sich aus, so kann erstmals wieder eine zweite Mannschaft gemeldet werden, die von Thomas Eichner betreut wird. Bei der Jugend machen sich die geburtenschwachen Jahrgänge jetzt stärker bemerkbar. Daher können wir die C-Jugend nicht melden und mit der D- Jugend haben wir eine Spielgemeinschaft mit Heidesheim. Aber mit 6 Jugendmannschaften, der AH-Mannschaft, die von Mike Reimer und Robert Weitzel betreut wird und den zwei aktiven Mannschaften steht die Abteilung Fußball wieder gut da.

Tischtennis: Bei der GV wird als neuer Abteilungsleiter Markus Wendling gewählt, der das Amt von Christian Just übernimmt. Die 1. Mannschaft spielt in der Oberliga gut mit und kann die Klasse halten, für die nächste Saison kommt mit Christian Ditschler vom TV Leiselheim erneut eine Verstärkung. Die 2. Mannschaft spielt nach wie vor erfolgreich in der 1. Verbandsliga.

Breitensport: Auf der GV wird beschlossen, eine eigene Taekwondo-Abteilung zu gründen. Als gemeinsame Abteilungsleiterinnen werden Aynur Michel und Susanne Hock-Kessler gewählt. Zur neuen Abteilung gehören mittlerweile 60 begeisterte Kämpferinnen und Kämpfer!

2007

Turnen: Bei den Gau- und Rheinhessenmeisterschaften sind Jacob Stock und Georg Siebert sehr erfolgreich. Wackernheimer Turnerinnen und Turner nehmen ebenfalls erfolgreich an einer Turntalentiade in Hechtsheim teil. Bei den Vereinsmeistersschaften in diesem Jahr sind als Sieger verzeichnet: Espen Brune, Lara Brune, Louise Brecht, Jacob Stock und Leon Schott. Das Zeltlager ist wieder am Rahnenhof und die Ski-Freizeit in Davos.

Fußball: Durch eine langwierige Krankheit kann Helmut Feldmann seine Aufgabe als Trainer der 1. Mannschaft nicht weiterführen; für ihn springt Thomas Veit ein. Für den weiteren Verlauf der Runde können wir kurzfristig Karl Kunz verpflichten. Aber nach diesem ganzen Wirrwarr kann die Mannschaft ihre Form der Vorrunde nicht mehr finden und landet am Ende der

Saison auf dem 8. Tabellenplatz. Wieder beginnt die Trainersuche und wir werden fündig mit Karlheinz Tullius. Die 1. Mannschaft spielt wieder in der Kreisliga West, die 2. Mannschaft in der Kreisklasse West. Übungsleiter der Zweiten ist wiederum Thomas Eichner. Betreuer sind Hendrik Kohl für die erste und Gerhard Riediger für die zweite Mannschaft. Der Spielausschuss besteht aus Uwe Kriegel als Vorsitzendem sowie Harald Anlauf, Joachim Weimer und Gerald Reichert, die unterstützt werden durch Helmut Feldmann als sportlichen Leiter. Folgende Jugend-Mannschaften sind (in Klammern die Namen der jeweiligen Übungsleiter) im Spielbetrieb gemeldet: A (Andreas Schubowski und Stefan Zahn), C -Spielgem. mit Heidesheim- (Armin Hill, Carlo Gaus und Carlo Krapp), D -auch SG mit Heidesheim- (Markus Warzel), E (Bastian Riedel und Jörg Schrimb), F (Michael Schmidt und Dirk Cyron) und G (Kai Köhler, Mathias Bierle, Peter Breivogel und Christian Racky). Die Alten Herren werden weiter von Mike Reimer und Robert Weitzel betreut.

Die Planung unserer 50-Jahrfeier in 2008 läuft seit Oktober 2006 auf vollen Touren.

Breitensport: Nach 10 Jahren als Abteilungsleiterin gibt Steffi Hamm das Amt an Andreas Degen ab. Es gibt einen Tai-Chi-Kurs und seit einigen Jahren immer wieder sporadisch Nordic-Walking-Kurse, bei denen Corina Ratzel den Übenden die Grundlagen näher bringt.

2008

Die Fußballabteilung wird 50 Jahre und die Breitensportabteilung 40 Jahre alt. Beide Ereignisse werden gemeinsam mit einem großen Festzelt eine komplette Woche lang (30.05.-08.06.2008) auf dem Sportplatz gefeiert. Auch in der TSV-Halle finden aus diesem Anlass Veranstaltungen statt: Ein bunter Abend mit den Wackernheimer Musikfreunden und ein Bayerischer Abend mit Musikern aus Simmerberg im Allgäu.

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Danach beginnen die Bauarbeiten für den neuen Wackernheimer Kunstrasenplatz! Da die Warteliste des Landes lang ist und es abzusehen ist, dass Wackernheim in den nächsten 10 Jahren noch nicht an die Reihe kommen wird, wird ein einzigartiges Finanzierungsmodell erarbeitet. Dazu wird die Betreibergesellschaft WKV gegründet, die zu gleichen Teilen aus den Unternehmern und Gönnern des TSV Joachim Weimer und Hermann Karrié und dem Verein besteht. Die WKV erhält die Einnahmen aus der neuen Bandenwerbung, feste Zuschüsse der Gemeinde und des TSV. Im Gegenzug werden alle Kosten und die Zahlungen für das benötigte Darlehen über die WKV abgewickelt. „Nebenbei“ wird auch noch das Sportlerheim renoviert und auf den neuesten energetischen Stand gebracht.

Nach einem Jahr Pause führt die Theatergruppe im September mit Erfolg die Komödie „Das Haus in Montevideo“ in der TSV-Halle auf. Alle 3 Vorstellungen sind wieder ausverkauft und die Darsteller werden mit einem Riesenapplaus für ihre tollen Leistungen belohnt.

Turnen: Beim Gau-Kinderturnfest in Stadecken-Elsheim erringen Louise Brecht und Franziska Harzer je einen ersten Platz. In der TSV-Halle findet wieder eine Turngala zur Finanzierung eines neuen Spannrecks statt und auch dieses Mal begeistern unsere Turnerinnen und Turner. Bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften in Stadecken-Elsheim erobert unsere Mannschaft mit Jacob Stock, Georg Siebert, Gero Eichhorn, Joel Stock, Nico Hamm, Jonathan Brecht, Daniel Hammer den 2. Platz und bei den vereinseigenen Meisterschaften gehen Julia Reichert, Lara Brune, Teresa Sekura, Doris Jaenicke sowie Benjamin Schweikhard, Georg Siebert, Jacob Stock und Christian Wolf als Sieger hervor. Das Zeltlager ist in Boppard am Mittelrhein.

Fußball: Wolfgang Hammer und Thomas Veit übernehmen die Traineraktivitäten. Hammer als Verantwortlicher für die 1. und Veit für die 2. Mannschaft ergänzen sich von Anfang an sehr gut und legen die Trainingseinheiten für beide Teams zusammen. Stellenweise sind bis zu 36 Mann auf dem Sportplatz, was es nicht immer leicht macht, sinnvolle Übungseinheiten abzuhalten. Durch den Bau des Kunstrasenplatzes müssen über viele Wochen Trainingseinheiten auf dem IBM-Gelände in Uhlerborn abgehalten werden, die ersten Pflichtspiele werden allesamt auswärts ausgetragen. Diese widrigen Umstände, die neuen Trainingseinflüsse und geänderte Spielphilosophie sind mit dafür verantwortlich, dass sich der angestrebte Erfolg nicht in dem gewünschten Umfang einstellt.

Tischtennis: 1. und 2. Mannschaft spielen in ihren jeweiligen Klassen gut mit und haben keine Abstiegssorgen. Mit Jan Meierhöfer (TV Vendersheim) und Holger Schwierz (DJK Nürnberg) stoßen erneut 2 neue Spieler zur 1. Mannschaft, die damit noch einmal verstärkt wird.

Taekwondo: Ab der GV teilen sich Aynur Michel und Christine Schuchmann-Burkhardt die Abteilungsleitung

2009

Aufgrund des großen Erfolgs im Jahr 2006 wird von der Theatergruppe im Dezember noch einmal die Weihnachtsgeschichte ‚Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge‘ aufgeführt. Die 3 Veranstaltungen sind natürlich auch dieses Mal wieder ausverkauft und der Applaus will nicht enden!

Turnen: Beim Gau-Kinderturnfest landen Julian Bockholt, Jonathan Brecht, Jacob Stock und Yannic Hammer auf dem Siegertreppchen. Am großen internationalen Deutschen Turnfest in Frankfurt nehmen über eine Woche lang 20 TSVler teil; Fahnenträger ist Sebastian Speth. An den Vereinsmeisterschaften nehmen 20 Kids und 7 Erwachsene Turnerinnen und Turner teil. Das Zeltlager wird wieder in Boppard abgehalten und die Ski-Freizeit in Obertauern/Österreich.

Fußball: Die 1. Mannschaft belegt in der Kreisliga am Ende der Runde mit 12 Siegen, 6 Unentschieden und 12 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 92:68 den 7. Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft schließt die Saison mit 23 Siegen, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 154:46 als Dritter ab. Mit nahezu dem gleichen Personal geht es in die neue Saison und alle Heimspiele können nunmehr auf dem hervorragenden Kunstrasenplatz ausgetragen werden. Da das Ziel Aufstieg fest ins Auge gefasst wird, werden die Trainingstage für die Kreisliga-/Kreisklassen-Truppe auf 3 angehoben, fortan wird Mo, Mi und Do trainiert.

Breitensport: Carsten Dengler-Nauth wird auf der GV zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Damit wird gleichzeitig ab sofort auch die Theatergruppe, der er angehört, im Vorstand durch ihn repräsentiert.

Taekwondo: Auch hier gibt es einen neuen Abteilungsleiter: Auf der GV wird Peter Stein gewählt, nachdem er das Amt bereits seit Oktober 2008 kommissarisch übernommen hatte. Gleichzeitig fungiert er auch als Selbstverteidigungs-Trainer. Im November kommt mit Romina Rotter eine weitere Trainerin (1. Dan) dazu.

2010

Turnen: Die Wackernheimer sind wieder stark beim Landesturnfest in Mainz beteiligt; Fahnenträger ist wieder Sebastian Speth und unsere Turn-Heldinnen und Helden erzielen folgende gute Platzierungen: 4. Marion Kling, 3. Jonathan Brecht und Espen Brune, 2. Jacob Stock!

Die Jazz-Tangruppe unseres TSV kann einen 4. Platz belegen. Es findet wieder eine gut besuchte Turngala in der TSV-Halle statt und an den Vereinsmeisterschaften beteiligen sich 25 Frauen und Männer.

Das Zeltlager ist mal wieder am Rahnenhof.

Fußball: Auf der GV wird Lawrence Kwiecinski zum neuen Abteilungsleiter gewählt, er tritt damit die Nachfolge von Gerald Reichert an. Die 1. Mannschaft erreicht mit 22 Siegen, 2 Unentschieden und 6 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 116:41 den 2. Platz in der Kreisliga, der zu zwei Aufstiegsspielen gegen Oppenheim berechtigt. Denkbar unglücklich scheitert man mit einem 2:2 zu Hause und einer 3:4 Niederlage in Oppenheim. Die 2. Mannschaft hat bedingt durch Verletzungspech häufige Personalwechsel zu verkraften und kommt mit 10 Siegen, 2 Unentschieden und 12 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 89:41 als Siebter ins Ziel. Da beide Trainer und der größte Teil der Mannschaft zusammen bleiben, lautet das Ziel für die Saison 2010/2011 von Beginn an: Aufstieg mit beiden Mannschaften.

Tischtennis: Als neue gemeinsame Abteilungsleiter werden auf der GV Christian Just und Christian Bayer gewählt. Nach 8 erfolgreichen Jahren verlässt Volker Stippich die 1. Mannschaft. Er wird ersetzt durch Felix Wolf, der bei Mainz 05 bereits Oberliga-Erfahrung gesammelt hat. Die 2.Mannschaft mit den Spielern Christian Mallmann, Frank Bohland, Christopher Reinnig, Herbert Barthen, Claus Wolf und Christian Just verzichtet als Vizemeister zugunsten des Nachbarvereins aus Finthen auf den Aufstieg in die Oberliga.

Breitensport: Unter der Leitung von Dennis Dietrich wird eine Schwertkampfgruppe ins Leben gerufen. Mit viel Engagement werden die benötigten Holzschwerter selbst hergestellt. Man befasst sich aber nicht nur mit dem Sport, sondern auch mit der Geschichte des historischen Schwertkampfs. Im Zeltlager können bei einem Mitmachangebot einige Kinder und Jugendliche für diesen Sport begeistert werden.

Taekwondo: Mit Wiebke Peper leitet eine zusätzliche Trainerin (1. Kup) ab Februar weitere Übungsgruppen.

2011

Der TSV bekommt das Anwesen der Familie Bräuninger neben der TSV-Halle (ehemals Anwesen von Adam Heppel) zum Kauf angeboten. Nach vielen Diskussionen über eine mögliche Hallenerweiterung, die Finanzierung, die damit verbundenen Risiken usw. wird eine außerordentliche GV im September angesetzt, in der sich der Vorstand die Unterstützung seiner Mitglieder mittels einer Abstimmung sichert. In diesem Zusammenhang müssen auch die Beiträge angepasst werden, auch das segnet die GV ab. Im November werden die Verträge unterzeichnet, danach kann mit der Entrümpelung begonnen werden.

Bei einem vom Landessportbund ausgeschriebenen Internet-Wettbewerb belegt der TSV mit seiner Homepage www.tsv-wackernheim.de den dritten Platz und erhält einen Geldpreis dafür. Bewertet wurden u.a. Optik und Inhalt des Internetauftritts. Der Dank dafür gebührt unserem Webmaster Carsten Dengler-Nauth.

Die Laienspielgruppe führt am 19., 20. und 21. August „Der ausgebildete Kranke“, eine Adaption der Molièr’schen Komödie, bezeichnet als eine Verar….ztung von Bernhard Wiemker in der TSV-Halle wieder mit großem Erfolg auf. Alle drei Vorstellungen sind ausverkauft und unserem Verein fließt wieder ein ordentliches Sümmchen zu.

Turnen: Bei den Gaumeisterschaften erzielen Franziska Harzer und Lydia Pracht gute Platzierungen. Unser Verein nimmt am „Tag des Geräteturnens“ in Stadecken-Elsheim mit großem Erfolg teil; dabei werden folgende Plätze erreicht: 1. Georg Siebert, Yannic Hammer, Sebastian Speth und je einen 3. Gero Eichhorn und einen 4. Joel Stock. An den vereinseigenen Meisterschaften beteiligen sich 40 Turnerinnen und Turner; die höchste Punktzahl erreichen Lara Brune und Jacob Stock.

Diesmal ist das Zeltlager in Boppard.

Fußball: Die bisher erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte! Bei der ersten sieht es zu Beginn gar nicht rosig aus, da der Oberligist Waldalgesheim seine Reserve-Mannschaft unbedingt aufsteigen sehen wollte und entsprechend verstärkte. Mit Geduld und Kontinuität hat unsere erste jedoch den längeren Atem und feiert als Meister mit 22 Siegen, 6 Unentschieden und 2 Niederlagen bei 115:36 Toren den direkten Aufstieg in die Bezirksklasse Nord. Die 2. Mannschaft liefert sich mit Ockenheim ein Kopf an Kopf Rennen und kommt als Zweiter mit 18 Siegen, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen bei 81:36 Toren ins Ziel. Dies berechtigt zu Aufstiegsspielen gegen VfR Nierstein II. Durch einen 4:1 Auswärtssieg und den darauffolgenden 4:2 Heimsieg gelingt der Aufstieg in die Kreisliga. Selbstverständlich wird der Doppelaufstieg gebührend gefeiert!

Tischtennis: Die Abteilung feiert über mehrere Tage ihr 50-jähriges Jubiläum. Dabei ist besonders erwähnenswert, dass mit Siegfried Just einer der Mitbegründer nach wie vor aktiv und erfolgreich spielt. Zum Festprogramm gehören ein Ehemaligenturnier, ein Einladungsturnier für 2er Mannschaften, eine Festveranstaltung mit Tanz in der TSV-Halle und natürlich am Sonntag ein Frühschoppen. Höhepunkt ist sicher der Schaukampf mit den Brüdern Björn und Patrick Baum, letzterer verkörpert nationale und internationale Spitzenklasse. Unsere beiden Erstmannschaftsspieler Christian Ditschler und Jan Meierhöfer werden mit eingebunden, was natürlich die ca. 200 Zuschauer besonders begeistert. Das ganze Wochenende mit dabei sind unsere Freunde aus Saint-Rémy-lès-Chevreuses bei Paris, mit denen seit vielen Jahren ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Im Jubiläumsjahr geht der TSV mit 7 Herren- und 2 Damenmannschaften an den Start, bei den Jugendmannschaften sieht es dagegen nicht so rosig aus. Leider löst sich aus privaten und beruflichen Gründen einiger Spielerinnen im Sommer die 1. Damenmannschaft auf.

2012

Der TSV feiert sein 150-jähriges Bestehen! Alle Veranstaltungen dieses Jahres stehen unter diesem Motto. Die Vorbereitungen dazu sind bereits seit einiger Zeit in vollem Gange.

Gesamtvorstand 2012
Gesamtvorstand 2012

Der Vorstand besteht nach der GV am 18.03.2012 aus folgenden Personen: Thomas Großer (1. Vorsitzender), Holger Speth (2. Vorsitzender), Gerhard Jaenicke (Geschäftsführer), Marion Kling (Sportkassenwartin), Marina Heise und Klaus-Dieter Heise (Wirtschaftskassenwarte), Dennis Dietrich (Sportwart), Sabine Giese-Eichhorn (Jugendwartin), Joachim Eichhorn (Pressewart), Axel Berger (Hallenwart), Peggy Hammer (Wirtschaft), Doris Jaenicke (Abteilungsleiterin Turnen), Lawrence Kwiecinski (AL Fußball), Christian Just (AL Tischtennis), Carsten Dengler (AL Breitensport) und Peter Stein (AL Taekwondo).

Ein Auszug aus dem geplanten Programm für das Jubiläumsjahr:

Die Theatergruppe wird in der Zeit 15.-17.06.2012 drei Mal das von der langjährigen Mitspielerin Bärbel Anspach selbst verfasste Stück „Die Jubiläums-Festdame“ aufführen.

Ein Musikalischer Abend, der gleichzeitig akademische Feier sein wird, ist für den 24.08.2012 geplant. Unsere Freunde aus Steinegg in Südtirol werden am 01.09.2012 bei der großen Jubiläumsfeier in der TSV-Halle mit von der Partie sein und für den musikalischen Rahmen sorgen.

Da bei der Erstellung dieser Chronik im März die Saison sowohl bei den Fußballern als auch bei den Tischtennisspielern noch in vollem Gang ist, kann an dieser Stelle noch nicht vom Saisonabschluss der Mannschaften aus den einzelnen Abteilungen berichtet werden. Dies kann spätestens in 25 Jahren der Verfasser der dann 175-jährigen Chronik nachholen.

Bei den Fußballern steht die 1. Mannschaft im gesicherten Mittelfeld der Bezirksklasse Nord und kann die Klasse halten, die 2. Mannschaft muss als Drittletzter noch gegen den Abstieg aus der Kreisliga kämpfen. Die 1. Tischtennismannschaft wird die Oberliga-Saison als Zweiter oder Dritter abschließen, die 2. Mannschaft befindet sich zwar in der unteren Tabellenhälfte der 1. Verbandsliga, hat aber mit dem Abstieg nichts zu tun. Die weiteren Mannschaften stehen zumeist im Mittelfeld der jeweiligen Tabellen, lediglich die 5. Mannschaft muss sich langsam mit dem Gedanken an den Abstieg aus der Kreisklasse A vertraut machen.

Zusammengetragen und formuliert im März 2012 von Gerhard Jaenicke