Kooperationsvertrag TSG 1848 Heidesheim e.V.

Die Turn- und Sportgemeinde von 1848 Heidesheim und der Turn- und Sportverein 1862 Wackernheim haben am 17.2.2005 einen Kooperationsvertrag geschlossen mit folgenden Zielen:

1. Bessere Ausnutzung der vorhandenen Sportanlagen:

Die durch den Einwohnerzuwachs in beiden Gemeinden gestiegene Nachfrage nach Trainingsmöglichkeiten könnte dadurch besser befriedigt werden, dass die gemeinsam genutzte VG-Sporthalle durch die Zusammenarbeit beider Vereine optimaler belegt wird.

2. Wettkampfbetrieb:

Ziel soll auch sein, in Wettkampfsportarten Spielgemeinschaften einzugehen, wenn aus personellen Gründen die einzelnen Vereine mit der Aufrechterhaltung des Spiel- oder Wettkampfbetriebs Probleme haben, wie es z.B. bei der Fußballjugend bereits in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert wurde. Daneben könnte die Bildung von bisher nicht existierenden Wettkampfmannschaften in anderen, schon betriebenen Sportarten (z.B. Badminton oder Volleyball) ein positiver Begleiteffekt sein.

3. Teilnahme an im eigenen Verein nicht bestehenden Sportangeboten des Kooperationspartners:

Zweck der Zusammenarbeit ist auch, den Mitgliedern beider Vereine zusätzliche Sportangebote zu vermitteln, ohne eine neue Vereinsmitgliedschaft begründen zu müssen. Diese soziale Komponente des Vertrages sieht vor, dass Mitglieder beider Vereine am Trainingsbetrieb des anderen Vereins teilnehmen können, ohne dort neu eintreten zu müssen, wenn im eigenen Verein kein entsprechendes Angebot besteht. Für Vereinsmitglieder bisher anfallende Kursgebühren sind natürlich auch von evtl. Teilnehmern des Kooperationspartners zu entrichten.

Der Kooperationsvertrag selbst, der auch eine jährliche Kündigungsklausel enthält, regelt diese Zusammenarbeit im Detail, die unter anderem die gegenseitige jährliche Abstimmung der Mitgliederverwaltung und der Trainingsteilnehmerlisten beider Vereine enthält. Neue Spielgemeinschaften bedürfen der Zustimmung der geschäftsführenden Vorstände beider Vereine. Gemeinsame Treffen der Vereinsvorstände und Abteilungsleitungen beider Clubs sollen die Zusammenarbeit fördern.