18.03.2005
Harmonische Generalversammlung 2005
Mit etwa 40 Besuchern hielt sich der Andrang zur Generalversammlung des TSV Wackernheim zwar - wie gewohnt - in Grenzen, aber dies ist auch ein Zeichen dafür, dass die Mitglieder mit der Vorstandsarbeit zufrieden sind. In seinem Jahresrückblick konnten der 1. Vorsitzende Thomas Großer, die Abteilungsleiter und die Kassenwarte dann auch weitestgehend positiv Bilanz ziehen. Neben den erfolgreichen Sportabteilungen Tischtennis, Fußball und Turnen wächst auch das Breitensportangebot rasant an.
Einziger "Wermutstropfen": Die zunehmenden Ausgaben für Spitzen- und Breitensport werden von den Einnahmen des Wirtschaftsbetriebes, nicht mehr aufgefangen. Um das Defizit nicht weiter wachsen zu lassen, sah sich der Vorstand gezwungen, nach 5 Jahren konstanter Mitgliedsbeiträge eine moderate Erhöhung zu beantragen. Nach lebhafter Diskussion wurde letztlich mit deutlicher Mehrheit dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, so daß sich ab 1. Januar 2006 die monatlichen Beiträge pro Kopf um durchschnittlich etwa 45 Cent erhöhen werden. Damit bleibt der TSV Wackernheim immer noch einer der vom Beitrag her günstigsten Sportvereine in der Region.
Unspektakulär verliefen die Wahlen von Vorstandsmitgliedern. Sowohl der 1. Vorsitzende Thomas Großer als auch die weiteren turnusgemäß zu wählenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Eine wichtige Neuerung ist die Kooperationsvereinbarung mit der TSG Heidesheim, die es den Mitgliedern beider Vereine ermöglicht, wechselseitig ohne Doppelmitgliedschaft die jeweils nur von einem Verein betriebenen Sportangebote zu nutzen. Hier noch einmal die gemeinsame Presseerklärung beider Vereine:
Zwei Sportvereine - gemeinsame Ziele:
TSG Heidesheim und TSV Wackernheim schließen Kooperationsvertrag
Die Turn- und Sportgemeinde von 1848 Heidesheim und der Turn- und Sportverein 1862 Wackernheim haben am 17.2.2005 einen Kooperationsvertrag geschlossen mit folgenden Zielen:
1. Bessere Ausnutzung der vorhandenen Sportanlagen:
Die durch den Einwohnerzuwachs in beiden Gemeinden gestiegene Nachfrage nach
Trainingsmöglichkeiten könnte dadurch besser befriedigt werden, dass die gemeinsam genutzte VG-Sporthalle durch die Zusammenarbeit beider Vereine optimaler belegt wird.
2. Wettkampfbetrieb:
Ziel soll auch sein, in Wettkampfsportarten Spielgemeinschaften einzugehen, wenn aus personellen Gründen die einzelnen Vereine mit der Aufrechterhaltung des Spiel- oder Wettkampfbetriebs Probleme haben, wie es z.B. bei der Fußballjugend bereits in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert wurde.
Daneben könnte die Bildung von bisher nicht existierenden Wettkampfmannschaften in anderen, schon betriebenen Sportarten (z.B. Badminton oder Volleyball) ein positiver Begleiteffekt sein.
3. Teilnahme an im eigenen Verein nicht bestehenden Sportangeboten des Kooperationspartners:
Zweck der Zusammenarbeit ist auch, den Mitgliedern beider Vereine zusätzliche Sportangebote zu vermitteln, ohne eine neue Vereinsmitgliedschaft begründen zu müssen. Diese soziale Komponente des Vertrages sieht vor, dass Mitglieder beider Vereine am Trainingsbetrieb des anderen Vereins teilnehmen können, ohne dort neu eintreten zu müssen, wenn im eigenen Verein kein entsprechendes Angebot besteht. Für Vereinsmitglieder bisher anfallende Kursgebühren sind natürlich auch von evtl. Teilnehmern des Kooperationspartners zu entrichten. Der Kooperationsvertrag selbst, der auch eine jährliche Kündigungsklausel enthält, regelt diese Zusammenarbeit im Detail, die unter anderem die gegenseitige jährliche Abstimmung der Mitgliederverwaltung und der Trainingsteilnehmerlisten beider Vereine enthält. Neue Spielgemeinschaften bedürfen der Zustimmung der geschäftsführenden Vorstände beider Vereine. Gemeinsame Treffen der Vereinsvorstände und Abteilungsleitungen beider Clubs sollen die Zusammenarbeit fördern.
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<small>im März 2005</small>
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